BUGA Havelregion
Als ich damals die ersten Bilder aus der Johanniskirche auf dem Gelände der BUGA sah,stand diese Sorte auch sofort auf meiner Wunschliste. Sie ist zwar etwas anspruchsvoller,belohnt aber die Mühen mit reichlich Blüten und gutem Zuwachs. Sie ist leider etwas nässe- und hitzeempfindlich im Sommer. Sie sollte am besten in den Halbschatten. Kalte und besonders nasse Füße während der Überwinterung mag sie auch absolut nicht. Ich spare mir den Aufwand und überwintere nur noch Stecklinge.
BUGA Heilbronn 2019
Die neue 'BUGA Heilbronn 2019' ist in normalen Sommern eine reichblühende Sorte,die nur wenige Blühpausen einlegt. Jungpflanzen verzweigen sich sehr gut,ein zweimaliges Entspitzen fördert jedoch einen volleren Wuchs. Mit ihrem aufrechten,gut verzweigten kompakten Wuchs lassen sich nicht nur buschige vieltriebige Pflanzen,sondern auch kleine Stämmchen mit einem filigranen Astwerk ziehen. Die Überwinterung ist problemlos und die Stecklingsvermehrung erfolgt relativ schnell und zuverlässig.
BUGA Koblenz
Die Sorte wurde anlässlich der Eröffnung der Fuchsien Hallenschau auf der Bundesgartenschau 2011 Koblenz getauft. Die Kultur vom Steckling bis zur fertigen Pflanze ist problemlos,durch die kurzen Internodien und die gute Selbstverzweigung muß im Frühjahr nicht ständig entspitzt werden. Die kompakt aufrecht wachsende Sorte ist sehr robust und mit teils seitlich abstehenden Blüten sehr reichblühend. Der Kontrast der weißen Blüten zu den kleinen grünen Blättern strahlt Frische aus,und ergibt im Garten einen wahren Blickfang. Da sich die Pflanzen von selbst putzen,kommt es fast nicht zu einer Samenbildung.
Baby Chang
Man kann ’Baby Chang’ gut im Gewächshaus überwintern,sie gilt als Winterblüher,(wie auch die ’Mantilla’).’Baby Chang’ ist nun eine Fuchsie,die man mehr als häufig entspitzen sollte,dies führt zu einer enormen Blütenfülle.
Bahia
'Bahia' besitze ich seit zwei Jahren. Sie hat sehr große Blüten,die auffallend witterungsbeständig sind und auch sehr zahlreich erscheinen. Man sollte sie vielleicht öfter entspitzen,weil sie sonst sehr lange,kräftige Triebe macht,die man nicht mehr entspitzen mag,weil sie bereits viele Blütenknospen tragen.Im vergangenen Jahr stand die Pflanze im Schatten,dieses Jahr sonniger. In beiden Jahren war das Wachstum und der Blütenreichtum gut,besonders für eine solch großblütige Sorte.
Balkonkönigin
Es sind die alten Sorten,die mich immer wieder aufs Neue begeistern,sie sind robust,kaum krankheitsanfällig und dankbare Zeitgenossen.Eine große Ampel bepflanzt mit 5 bis 7 Jungpflanzen von ’Balkonkönigin’ wird sehr rasch zu einem blühenden Wasserfall,genau so fallen die Zweige über den Topfrand. Diese Fuchsie dankt einer guten Pflege mit einem übereichen Blütenflor.Wir haben es Spezial-Fuchsiengärtnereien und Fuchsienfreunden zu verdanken,das es diese herrlichen alten Sorten immer noch gibt. (Eltern leider unbekannt)
Ballerina
Diese buschige niedrige Sorte ist besonders für Beetbepflanzungen geeignet. Gezüchtet ist sie vom Vater des bekannten Wolfram Götz. Sie zeigt aber schon die Zuchtziele späterer Sorten.
Ballerina Blau
Diese Neuzüchtung erhielt auf der Bundesgartenschau in Frankfurt 1989 eine Goldmedaille. Damit begann eine beeindruckende Karriere von 'Ballerina Blau'. Sie war eine der ersten Fuchsiensorten die einen Züchterschutz erhielt. D.h.,bei gewerblich vermehrten Pflanzen muß eine Lizenzgebühr an den Züchter abgeführt werden. Lohn für den enormen Aufwand,den Neuzüchtungen mit Standards für den internationalen Markt erfordern. 'Ballerina Blau' erfüllte diese Standards,mit ihrem reinen mittelblau fans sie weltweite Verbreitung und wurde millionenfach vermehrt und verkauft. Überwiegend als Beetpflanze verwendet,ist sie auch für kleine und mittlere Kübel und Kästen geeignet. Während der Anzucht hat sie einen höheren Wärmebedarf. Bei zu engem Stand ist sie anfällig gegen Botrytis. Sie ist frühblühend und setzt wenig Samen an,wichtige Eigenschaften für den Massenanbau.
Banzai
Angaben entnommen aus "internationale Fuchsienaufstellung 2010" von Herrn Willi Grund
Barbara
Fuchsie 'Barbara' ist in unserem Garten eine alte Bekannte. Nachdem ich sie einige Jahre nicht mehr vermehrt hatte,brachte sie sich mir in anderen Gärten und Ausstellungen immer wieder in Erinnerung. Sie fällt einfach auf,wie sich das für ein hübsches Mädchen gehört. Schon vor dem Aufbrechen der dicken,runden und leuchtenden Knospen wirkt sie sehr attraktiv.'Barbara' ist reichblühend und eignet sich für alle Wuchsformen. Ganz besonders gut kann von ihr ein Hochstämmchen herangezogen werden. Mit ihren breit- und weitausladenden kräftigen Zweigen füllt sie leicht einen Quadratmeter Gartenfläche. Unter der Last der vielen Blüten neigen sich ihre Zweige immer tiefer. Damit sie später nicht übermäßig Bruchgefährdet ist,sollte man sie frühzeitig und kräftig entspitzen. Diesen Eingriff verträgt sie auch mehrmals problemlos. 'Barbara' ist gut sonnenverträglich und reinigt sich selbst,d.h. Blüte und Früchte fallen nach dem Verblühen ab.
Barbara Meier
früh und anhaltend reichblühend,sehr sonnenverträglich (kann sogar auf einem Südbalkon im Blumenkasten gepflanzt werden), robuste PflanzePflegehinweis: wenn die Pflanze zu schattig und feucht steht,ist sie für Rost anfälligbenannt nach Germany's Next Topmodel Siegerin 2007:Barbara Meier aus Amberg i.d.OPf.
Barbarossa
Diese Sorte wurde auf der Landesgartenschau in Kaiserslautern Ende Juni 2000 im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Deutschen Fuchsien-Gesellschaft e.V. getauft. Der Name wurde vom Freundeskreis Saar-Pfalz in Erinnerung an Kaiser Friedrich I gewählt,der den Beinamen Barbarossa (ital. = Rotbart) trug,und weil Kaiserslautern die "Barbarossa-Stadt" ist. ´Barbarossa´ wächst mit langen,bogigen Trieben,die anfangs mehrfach gestutzt werden sollten,um einen dichten Pflanzenaufbau zu erzielen. Das nicht zu dichte Laub lässt den ungehinderten Blick auf die intensiv und klar gefärbten Blüten zu. Die schlanke Blütenform mit ihren zurückgebogenen Sepalen ergibt mit dem schmalen,rötlichen Laub einen eleganten Gesamteindruck. Am besten kommt diese Sorte in einer nicht zu kleinen Ampel oder als Hochstamm zur Geltung.
Baronin Süsskind
Verträgt Hitze sehr gut,reichblühend,die Erfahrung hat gezeigt,dass es besser ist Baronin Süsskind jedes Jahr durch Stecklinge neu zu vermehren.
Baumi
Selbstverzweigend,30-60 cm Verwendung hauptsächlich für Ampeln und BlumentrögeDie Sorte wurde einem oberösterr. Fuchsienfreund gewidmet.
Beacon
‚Beacon’ ist eine sehr alte Sorte. Sie wurde 1871 von Bull in England,gezüchtet und ist bis heute ein Favorit bei den Fuchsienfreunden. Vielen von uns ist sie – seit wir Fuchsien sammeln – als erste in die Hände gefallen. Sie gab es früher,und es gibt sie heute auch noch. In vielen Bauerngärten ist sie zu finden,sie wurde vermehrt und weiter verschenkt. Diese alte Sorte hat sich über 130 Jahre bewährt mit ihrem reichen,frühen Blütenflor und ihrem gesunden Wachstum. Sie blüht den ganzen Sommer,kennt keine Blühpause,verträgt die Sonne und den Regen gleichermaßen,und ist leicht zu überwintern. Sie kann auch in unserer Sammlung sehr alt werden. ‚Beacon’ gehört zu meinen Lieblingsfuchsien,weil sie ganz einfach zu halten ist und mit reichem Blütenflor die Pflege lohnt. Aus einem Sport von ihr ist in der Schweiz die ‚Beacon Rosa’ entstanden. Das heißt,dass ein Zweig von ‚Beacon’ nur rosafarbene Blüten trug,dieses Ästchen wurde gesteckt,vermehrt,und man hatte die ‚Beacon Rosa’‚Beacon Rosa’ ist ebenfalls sehr reichblühend,aber sie geht mit der Zeit in die ‚Beacon’ Zurück. Jedenfalls ist das mir zu ergangen. Man kann ‚Beacon’ zu starken Bäumchen und Büschen heranziehen,für die Ampel ist sie durch ihren aufrechten Wuchs weniger geeignet. Ich denke,dass viele Fuchsienfreunde ihre Erfahrungen mit ‚Beacon’ gemacht haben.