Machu Picchu
'Macchu Picchu' ist eine früh und reichblühende Fuchsie. (regelmäßig düngen) Ihr Wuchs ist überhängend. Sie macht keine Blühpause. Verblühtes wirft sie ab,man braucht sie also nicht auszuputzen. Sonne und Wärme kann sie gut vertragen. Bei der Überwinterung ist sie problemlos. Als eine der ersten treibt sie im Frühjahr wieder aus. Am schönsten wirkt sie in einer Hängeampel.
Madame Cornelissen
’Madame Cornelissen’ gehört ebenfalls zu den alten „Damen“ in der Fuchsienwelt,immerhin eine Züchtung des belgischen Fuchsienzüchters Cornelissen von 1860,die sich bis heute als winterharte Fuchsie bei uns Fuchsienfreunden bestens bewährt hat.Ihr Wuchs ist aufrecht und buschig,und im „Winterharten Beet“ mit ihrer Leuchtkraft,die nun mal rotweiße Fuchsien besitzen,ein echter Hingucker. Hinzu kommt,dass sie sich ebenfalls gerne selbst verzweigt. Wir können aus dieser Sorte wunderschöne Kniestämmchen ziehen,die jeder Besucher des Gartens bewundern wird. In Unserem Freizeitgarten Finkenrecht hat sie 16 lange Winterjahre hervorragend überlebt. Sie ist zwar nicht zu einem so großen Busch geworden wie die Magellanica-Sorten und -Arten,aber sie war treu und kam immer wieder.Diese Sorte brauche ich nicht zu empfehlen,das tut sie von selbst.
Madeiraperle
Zur Namensgebung:'Madeiraperle'Madeira,meine Lieblingsinsel ist eine Perle im Atlantischen Ozean,ein Traum für alle Blumen- und Pflanzenfreunde.
Maike
Angaben entnommen aus "internationale Fuchsienaufstellung 2010" von Herrn Willi Grund
Major Heaphy
Major Heaphy' ist eine Fuchsie von großer Schönheit,die schon lange kultiviert wird. Die Herkunft ist unbekannt. In der Literatur,auch der älteren,wird sie als englisches Cultivar beschrieben,und zwar einhellig von allen Autoren. So war ich denn auch verwundert,als vor einigen Jahren eine Pflanze,die aus der Tschechoslowakei mit dem Namen 'Duc de Bordeaux' eingeführt worden war,in der Blütezeit als 'Major Heaphy' sich entpuppte. Sollte die Sorte vielleicht doch aus Frankreich stammen? Um die Verwirrung komplett zu machen,sah ich im vergangenen Sommer auf der Ausstellung inVeitshöchheim schöne Exemplare der Fuchsie,um die es hier geht,unter dem Namen 'Laura'. Leider wurde diese Fuchsie unter dem - wie ich finde - nicht nur falschen,sondern auch unglücklich gewählten Namen in den Handel gebracht hat. Es gibt nämlich bereits drei verschiedene Cultivare mit dem Namen Laura: 'Laura' (Youell,1846,GB - rosa/lila) 'Laura' (Niederholzer,1946,USA - weiß/pink) 'Laura' (Martin,1968,USA - rot-hellblau). Vermutlich sind die Motive,dem "Kind" einfach einen neuen Namen zu geben,die gleichen,wie seit eh und je: Entweder man kannte den korrekten Namen nicht,oder er war,weil ausländisch,schwer auszusprechen. Auch Verkaufsstrategien haben bei diesen Umtaufen oft eine Rolle gespielt. Wie auch immer,die Fuchsie,die hier beschrieben ist,ist robust und extrem reichblühend. Die mittelgroßen Blüten,in der bei Fuchsien seltenen Farbe Ziegelrot,kommen auf dem eher kleinen aber dichten Laub hervorragend zur Geltung. Da sich die Pflanze von Natur aus gut verzweigt,blühen Triebspitzen und Seitenzweige gleichzeitig,und die enorme Blütenfülle ist schon sehr beeindruckend. Büsche und auch Hochstämme lassen sich problemlos ziehen. Sie sollten im Garten aber einen leicht beschatteten Platz mit möglichst gleichmäßiger Luftfeuchtigkeit erhalten,beispielsweise im Rasen. Unter trockenheißen Bedingungen wirft sie manchmal einfach Blüten und Knospen ab.
Mamiruge
Besonderheiten: verholzt schnell,sonnenverträglich,dankbar für Dauerdünger.
Mancunian
Ist für einen Platz im Schatten dankbar und belohnt dann mit einem üppigen Wuchs und unzähligen aparten Blüten. Ihre hängenden Äste bilden immer eine Ampel wie ein Wagenrad. ( entnommen aus Fuchsienkurier 3-2019,Meine Topp10)
Mandarin
Die Fuchsie zeichnet sich in den Abgrenzungen in den leuchtenden Farben,lachskarmin,orange,weiß und den grünen Spitzen,gegenüber dem satten grünen Blatt wunderschön ab. Halbschatten ist der richtige Standort. Als Ampel oder als Stamm immer ein schöner Blickfang .
Manegger
Aus einem Artikel in der Züricher Lokalzeitung "Zürich 2",steht im Postillion 3/2009:Im obigen erwähnten Artikel konnte man lesen: "Vor etwa 10 jahren hatte ich einen Fuchsienmutant im Friedhof Manegg entdeckt",erzählt Ch.Heule von Grün Stadt Zürich. Als der Freidhofsverwalter mit seinem Team die Sommerflorbepflanzung abräumte,übergab er die einzelne Pflanze der Gärtnerei Schacher (heute Albisrieder Pflanzen) mit dem Auftrag,einige Jungpflanzen dieses Mutanten auf den nächsten Frühling zu produzieren, also die vegetative Vermehrung durch Stecklinge zu lancieren. "nach dem ersten Testjahr konnten wir feststellen,dass sich die Pflanze unseren Bedürfnissen entsprechend gut entwickelte und für uns geeignete Blüh- und Wuchseigenschaften besaß. ",so Heule weiter. Damit wurden die Mutterpflanzen der Gärtnerei Schacher übergeben,damit diese neue Jungpflanzen produzieren konnte. Im darauffolgenden Frühjahr dann wurden die ersten 'Manegger'-Fuchsien auf dem Friedhof Manegg auf die Gräber gepflanzt. Mit gutem Erfolg. "Mit den Jahren wurde diese Sorte auch in anderen Friedhöfen verwendet. Damit bei den Bestellungen die Sorten angegeben werden konnten,nannten wir sie fortan "Fuchsia Manegger",da der Mutant ja auf dem Friedhof Manegg entstand." Inzwischen ist die 'Manegger' zu einer der meistverwendeten Fuchsien auf den städtischen Friedhöfen geworden. Der Jungpflanzenproduzent Brandkamp GmBH aus Deutschland nahm die Sorte in seinem Versuchsgarten nach Deutschland mit. Wie man obigem Text entnehmen kann,ist diese Fuchsie gar nicht so neu,wurde dieser Sport doch bereits vor 10 Jahren entdeckt und hat sich offensichtlich auf den Friedhöfen von Zürich bewährt. Tatsächlich ist nun die Fuchsie 'Manegger' erstmals im Katalog 2008 der Fa. Brandkamp aufgeführt.'Manegger' hat lachsfarbene,einfache Blüten. Sie ist vom Triphyllatyp,wächst aufrecht und das grüne Blattwerk hat dunkle Adern. Sie soll durchblühend und sonnenfest sein.
Manfried Kleinau
Eine Fuchsie die kräftig wächst und sich auch sehr gut überwintern lässt. Zwei Unarten hat sie allerdings: sie versteckt die imposanten Blüten unter den Blättern und bei großer Hitze stellt sie die Blütenbildung ein. Eine Vermehrung gelingt leicht. Sie sollte am besten einen Standplatz erhalten welcher Morgensonne bietet und ab Mittags schattig ist.
Mantilla
Mantilla',die Fuchsie,die Bärbel Oswald im Signum unserer Gesellschaft so meisterhaft wiedergegeben hat,gehört zu den wenigen Triphylla-Hybriden mit hängendem,sehr biegsamem Wuchs,die Mehrzahl wächst steif aufrecht. Die einfarbig leuchtend karminrote Blüte mit dem schlanken,extrem langen Tubus,den schmalen,spitzen Sepalen und der zierlichen Korolle ist von aparter Schönheit und beeindruckt immer wieder durch ihre schlichte Eleganz. Bei guter Kultur können die Blüten durchaus 9-10 cm lang werden. Einen weiteren Unterschied zu anderen Triphylla-Hybriden müssen wir berücksichtigen. 'Mantilla' liebt die Sonne nicht besonders. Wir sollten ihr deshalb einen geschützten,schattigen Platz z. B. in einer Ampel geben. Der Wuchs- und die Blühfreudigkeit dieses Cultivars ist außergewöhnlich. Wer ein Treibhaus oder einen Wintergarten besitzt,kann im Spätherbst seine Ampel von der Hauswand nehmen,sie unter Glas aufhängen,und es wird weitergeblüht,als ob es keinen Winter gäbe. Da sich während des ganzen Sommers aus den Blattachseln der hängenden Zweige ständig neue Seitentriebe bilden,sind immer genug Stecklinge vorhanden,die schnell und sicher bewurzeln. 'Mantilla' wurde als erste Fuchsie bei der AFS registriert. Für viele Fuchsienfreunde steht sie - in der eigenen Sammlung - auch heute noch ganz oben auf der Wunschliste.