Happy
Happy' gehört zu den,von dem englischen Züchter Tabraham,gezüchteten"Zwergen" (Dwarfs). Diese Sorten sind allesamt sehr niedrig vom Wuchs und winterhart. 'Happy' ist die bekannteste und verbreitetste Fuchsie davon.'Happy' ist vom Wuchs nur ca.30cm hoch ,buschig und gut verzweigend.Ausgepflanzt,im Beet,verträgt sie auch die volle Sonne.Die rot-blaue Blüte ist relativ klein,das wird aber durch die reiche Zahlwieder wett gemacht.Stecklinge wurzeln etwas mühsam und die Entwicklungszeit bis zuransehnlichen Pflanzgröße dauert etwas länger. Dafür bleibt der Wuchsim Beet kompakt und stabil. Leider gehört auch sie -im Herbst- zu denvom Rost bevorzugten Kandidaten. Ein Fußstämmchen ist mühselig,lohnt der Mühe aber allemal.
Hans Schnedl
Hans Schnedl' habe ich meinem Freund,dem langjährigen Obmann (Präsidenten) der Österreichischen Fuchsien-Gesellschaft gewidmet.Die feine und vornehme Fuchise besticht durch ihre pastellfarbige Blüte. Die nach oben gebogenen Sepalen geben den Blick frei auf die schöne geflammten Sepalen an der Basis. Ein besonderes Merkmal sind die kleinen,am Korollenansatz befindlichen Blütenblätter. Das Farbspiel zwischen Rosa-orange-Dunkel- und Hellviolett macht diese Fuchsie besonders interessant.
Hannah Suttner
Reichblühend,trotz der zarten Farbe verträgt Hitze und volle Sonne.
Habisreuti
Ortsbezeichnung in der Gemeinde Schönholzerswillen TG.Entnommen aus "Schweizer Fuchsien" mit frdl. Genehmigung H.Eggenberger
Hilchenbacher Gruß
Anlass der Namensgebung der Fuchsienhybride ’Hilchenbacher Gruߒ war eine Fuchsienschau im Jahr 1993 in Hilchenbach.Durch die Initiative der damaligen Freundeskreis-Leiterin des Freundeskreises Siegerland Frau Renate Wagner,stellte der Züchter Karl Strümper eine seiner “Neuen“ für diesen Zweck zur Verfügung.Sie erhielt ihren Namen durch den damaligen Bürgermeister.Die Fuchsie ’Hilchenbacher Gruߒ war in den 90er Jahren eine Besonderheit. Sie beeindruckte durch ihre schöne Farbgebung und durch ihre gefüllten Blüten
Halingen
Die sehr elegante Blüte verträgt recht viel Sonne. Die Pflanze hat dünne Zweige mit kurzen Internodien,sie verzweigt sich nicht gern und wird wohl nie riesig. Sie ist robust,überwintert gut und lässt sich gut vermehren.Ergänzung aus Buch "Schweizer Fuchsien": Halingen- Weiler in der Gemeinde Matzingen TG.
Hof Federau
Der Hof Federau ist ein Bauernhof in Holzen nahe Arnsberg im Sauerland. Eingebettet in diese ländliche Kulisse wurden dort im Juli letzten Jahres zahlreiche schöne Fuchsien präsentiert. Der Freundeskreis Sauerland hatte zu seiner zweiten Ausstellung auf diesem Hof eingeladen. Was lag da näher,als durch die Taufe einer neuen Sorte die Erinnerung an diese Schau bei den vielen fleißigen Helfern und begeisterten Besuchern wach zuhalten. War die überwältigende Resonanz ein Kompliment an alle aktiven Helfer,so galt die Namenswahl als ausdrücklicher Dank an das enorme Engagement der Familie Federau. Bei der Wahl einer geeigneten Sorte wurde besonderer Wert auf Windverträglichkeit gelegt,da der Hof eine sehr exponierte Lage hat und der Täufling dort gut gedeihen soll. Mit ihrem festen Laub und ihren biegsamen,drahtigen Trieben bringt ´Hof Federau´ die dafür notwendigen Eigenschaften mit. Sie zeigt zudem einen kompakten,geschlossenen und sehr gleichmäßigen Pflanzenaufbau,und dem Wuchs entsprechend sind die Blüten gleichmäßig über die Pflanze verteilt &#8211, ideale Voraussetzungen für eine ansprechende Ampelsorte.
Haute Cuisine
Haute Cuisine' ist die erste gefüllt blühende Fuchsie in der so auffälligen neuen Aubergine-Farbe. Die Blüten sind groß und wohlgeformt. Farbe und Blütenformen verändern sich auch beim Älterwerden kaum. Durch ihren großen Blütenreichtum und die außergewöhnlich lange Blütezeit wird jede Pflanze zu einem Blickfang,der den Betrachter fasziniert. Die spontan verzweigende Pflanze gibt uns bei der Pflege und Vermehrung keine besonderen Probleme auf. Die ausladenden,etwas steifen Zweige eignen sich besonders gut zur Ampel-Kultur. Es ist aber auch möglich,einen aufrechten Busch zu ziehen,wenn wir frühzeitig stützen. Kreuzungen von Fuchsien der Sektion Skinnera aus Neuseeland und anderen Species haben die völlig neue Farbe "Aubergine" in die Fuchsienzüchtung eingebracht und wirkliche Meilensteine gesetzt.
Hinnerike
Fuchsienfreunde,die in Zeist bei den geprüften Neuheiten die 'Hinnerike' - Pflanzen gesehen haben,waren von diesem bemerkenswerten Cultivar aus Ostfriesland durchweg sehr beeindruckt. Lutz Bögemann,der bei seinen Züchtungsversuchen bewusst neue Wege geht,hat in diesem Fall F. x bacillaris,einer Hybride aus der Sektion Encliandra,die lange unter dem Namen F. cliandracea verbreitet wurde,und F. magdalenae aus der Sektion fuchsia diese bisher wohl einmalige Züchtung geschaffen. Stellt man sich die winzigen Encliandra-Blütchen vor und dagegen die extrem langen der F. magdalenae,so ist das Resultat dieser Kreuzung schon erstaunlich. 'Hinnerike' trägt nämlich Blüten vom Encliandra-Typ,aber im "Großformat",während das dunkelgrüne,wie poliert glänzende Laub mit der dicken Mittelrippe und den ausgeprägten Blattnerven sowie der starke Wuchs und die langen Internodien auf den anderen Elternteil hinweisen. Erste Erfahrungen mit 'Hinnerike': Zu meiner großen Freude bekam ich im Herbst 1984 von Lutz Bögemann einen unbewurzelten Steckling,in dem extrem kalten Winter und Frühjahr 1984/85 war der Zuwachs zunächst nicht überwältigend,wahrscheinlich,weil ich mein Treibhaus nur bis maximal 5 C beheize. Als das Pflänzchen bei zunehmendem Tageslicht und etwas mehr Wärme dann so richtig "loslegte",blieb gerade noch Zeit,zweimal zu entspitzen. Ich war - wer kennt das nicht - neugierig auf die ersten Blüten und konnte sie kaum erwarten. Das dies ein Fehler war,stellte sich Ende Juni heraus. Ich hatte zwar früh bezaubernde Blüten,doch die eigenwillige Dame 'Hinnerike' war nicht mehr zu bremsen. Sie machte lange Triebe in alle Himmelsrichtungen. Vorwiegend natürlich zum Licht,an dem es in diesem trüben Sommer ja oft mangelte. Ich hätte natürlich noch einmal zurückschneiden können. Aber an den fast waagerechten,langen Trieben hingen -aufgereiht wie Lampions an einer Schnur- die leuchtend roten,zauberhaften Blütchen. Hand aufs Herz,hätten Sie da zur Schere gegriffen?? Fazit: An einem möglich hellen Platz,früh und oft entspitzt,wird 'Hinnerike' jeder Fuchsiensammlung zur Zierde gereichen.
Howlett's Hardy
Wie der Name schon ausdrückt,ist dieses Cultivar in Gegenden mit wärmerem Klima -aber wirklich nur dort- winterhart. Wer in Landstrichen mit milden Wintern lebt,im Weinbauklima etwa,sollte einen Versuch wagen. 'Howlett's Hardy'bringt jedenfalls alle erforderlichen Eigenschaften mit,die einen Test lohnen würden: starkes Wurzelvermögen mit Trieben,die direkt aus dem Wurzelballen kommen,kräftiger,aufrechter Wuchs mit guter Verzweigung,dazu viele,relativ große,gut regenverträgliche Blüten und eine ununterbrochene Blütezeit bis zu den ersten Nachtfrösten. Der Busch wird bei guter Pflege maximal 50 cm hoch,wobei der Pflanzendurchmesser von Jahr zu Jahr größer wird. Wer in winterkalten Gebieten lebt,kann die Pflanze entweder im Garten auspflanzen und im Herbst wieder eintopfen,oder von vornherein im Container ziehen. Hier muss dann aber einige Male entspitzt werden,um die Bildung von Seitentrieben anzuregen. Die langen,eleganten Blüten kommen auch an Hochstämmchen gut zur Geltung.
Hans-Peter Peters
Hans-Peter Peters' habe ich nach unserem langjährigen Geschäftsführer benannt.Wer die Sorte einmal als Ampel besitzt,ist von ihr fasziniert. Ihr leuchtendes Rot und die unverwechselbare viereckige Form des Tubus lässt sie zu einer besonderen Liebhabersorte werden. Ihr kompakter Wuchs ist hervorragend für langblühende Ampelpflanzen geeignet.Die Blüten sind fest und stabil.Lange Regenperioden können ihr nichts anhaben.In der Kultur,vom Steckling bis zur Blüte,ist sie problemlos.Bei vielen Neuzüchtungen,bei denen F. magdalenae als ein Elternteil verwendet wurde,sollte bei der Überwinterung zu hohe Ballenfeuchtigkeit vermieden werden - so auch bei 'Hans-Peter Peters'.Alles in allem ist sie eine Bereicherung des Liebhabersortimentes.
Hafen Hamburg
Hafen Hamburg' ist eine frühblühende Ampelsorte. Um eine in sich kompakte Ampel zu bekommen,sollten mindestens vier bis fünf Exponate zusammengestellt werden. Als Dank erhält man eine Ampel mit einer besonderen Ausstrahlung. Die Leuchtkraft der Farben rot und violett bildet eine wunderbare Harmonie. In der Kultur ist die Pflanze problemlos,sie ist sonnenverträglich und wird kaum von der Weißen Fliege oder vom Fuchsienrost befallen. Fazit: 'Hafen Hamburg' wird vielen Fuchsienliebhabern Freude bereiten. Als Verbeugung vor dem 800. Geburtstag des Hafen Hamburgs erhielt diese Fuchsien im Beisein Hamburger Prominenz im Hotel "Stadt Altona" am 23. August 1989 ihren Namen.