Galadriel
Mit 'Galadriel' hat Herman de Graaff uns eine außergewöhnlich zierliche,elfenzarte Fuchsie geschenkt. Mit feinem Sprachgefühl hat er sie treffend nach der Elfenkönigin aus Tolkins "Herr der Ringe" benannt. Die niedliche Blüte von wächserner Substanz und klarer Farbe ist ebenmäßig,vollkommen symmetrisch aufgebaut. Durch kurze,feste Blütenstiele wird jedes Blütchen gut sichtbar in einer seitwärts/aufwärts gerichteten Position getragen. Fuchsienkenner mit guter Beobachtungsgabe werden am kleinen,tiefgefurchten Laub,an der wirtelig angeordneten Blattstellung und am straff aufrechten Wuchs unschwer den Pollenelter 'Countess of Aberdeen' wiedererkennen. Die Pflanze ist gut zu formen,wenn man konsequent nach jedem zweiten Blattpaar entspitzt. Beglückend schön und harmonisch präsentiert sich 'Galadriel' als Minibäumchen mit einer maximalen Stammhöhe von 30 cm und rundgeformter Krone. Nur an einem hellen,warmen,also geschützten,Platz kommt die Pflanze zu einer reichen,wirklich befriedigenden Blüte. Die Schwesternsorte 'Tsjiep' aus der gleichen Kreuzung ist sehr ähnlich. In kühlen,nassen Sommern oder schattigen Gärten sollte man vielleicht auf diese,nicht ganz so anspruchsvolle,Sorte ausweichen.
Ganz in Weiß
Diese wunderschöne aber sehr empfindliche Fuchsiensorte hat in Deutschland wenig Verbreitung gefunden,da sie schwierig zu überwintern ist. Eine ausführliche objektive Beschreibung konnte ich nicht finden.
Garden News
Diese Fuchsie hat für eine Freilandfuchsie relativ große Blüten,die den ganzen Sommer nachtreiben. Sie blüht reichlich mit schöngeformten Blüten. Sie wird zu einem stattlichen Busch und verzweigt sich willig. Sonne und Regen verträgt sie gut. Bei Wind kann es passieren,daß Zweige abbrechen,deshalb festbinden. Sie ist nicht anfällig für Rost und Blattläuse und läßt sich auch gut zu einem Stämmchen ziehen.
Gartenmeister Bonstedt
‚Göttingen’,‚Gartenmeister Bonstedt’,‚Koralle’ Alle drei sind direkte Nachkommen von F. triphylla. Ende des 18. Jahrhunderts begann in Deutschland die Züchtungsarbeit mit F. triphylla.Von den genannten drei Sorten ist leider der Kreuzungspartner nicht bekannt.Alle drei wurden von Carl Bonstedt dem Leiter des Botanischen Gartens in Göttingen gezüchtet.‚Gartenmeister Bonstedt’ entstand 1905. Die Blüten sind orangerot und sehr reichlich. Das Laub ist an der Oberseite dunkel broncerot. An der Unterseite rötlich. Das Laub ist im Gegensatz zu ‚Göttingen’ dünner und etwas kleiner. Der Wuchs ist stark .Zum Verwechseln ähnlich ist ‚Thalia’,sie ist im Wuchs schwächer und nach unserer Erfahrung in der Kultur etwas langsamer.
Gay Parasol
Eine sehr schöne Fuchsie ist 'Gay Parasol'. Ihr überhängender Wuchs ist ( jedenfalls bei mir ) nicht besonders stark. Sehr harmonisch sind die Farben der gefüllten Blüten,weiß-rosa die Kelchblätter,die weinroten Kronenblätter stehen weit heraus und wirken dadurch sehr groß. Gern hat sie ein geschütztes Plätzchen im Halbschatten und gewinnt immer wieder viel Aufmerksamkeit bei Fuchsienliebhaber.
Gay fandango
Gay Fandango' verbindet - wie so viele ältere Fuchsiensorten - Robustheit,Starkwüchsigkeit und Reichblütigkeit mit dem Charme schön geformter,bezaubernd gefärbter,großer Blüten,die noch dazu von hervorragender Substanz sind,und darum lange haltbar. Der kräftige Wuchs und die zu dritt oder viert quirlig um die Äste stehenden Blätter sind eine sehr gute Voraussetzung für die schnelle,problemlose Anzucht größerer Pflanzen wie Hochstämme oder Pyramiden. Es macht schon einen großen Unterschied bei der Kronenformung,ob aus einer Blattachsel zwei,drei oder gar vier Triebe entstehen. Weil alte Pflanzen gut überwintern und früh im Frühjahr wieder zu treiben beginnen,kann man diese vielen Triebe auch mehrmals stutzen, das Ergebnis sind dichte,reichblühende Kronen. Selbst Rückschnitt in das ältere Holz wird gut vertragen. Wie auf dem Foto zu erkennen,ist diese Sorte durch den leicht überhängenden Wuchs auch gut als Ampelpflanze zu verwenden.
Geburtstagskind
Wer zierliche,kleine Fuchsien liebt,sollte es einmal mit 'Geburtstagskind' versuchen. Sie bewurzelt sich zwar nicht immer ganz einfach und wächst auch nur sehr zögernd,aber mit der nötigen geduld und Fürsorge wird man mit reichblühenden,weißen Ampelpflanzen belohnt. Diese Sorte hat sehr kleine Blättchen,die an rötlichen Stängeln und Blattstielen hängen, die Seitentriebe bleiben kurz,bringen aber aus einem Blattachselpaar vier bis sechs Blüten. Der Fruchtknoten ist schmal und länglich,die Knospe grünlich,Bei der aufblühenden Blüte ist der Tubus zunächst grün,später zart rötlich überlaufen. Die Sepalen sind relativ lang und nach oben zurückgeschlagen,weiß,an den Spitzen grün,auf der Innenseite an den Spitzen zum Teil zart rötlich überhaucht. Die Korolle ist weiß und einfach. Die Blütenblätter greifen zunächst übereinander,später sind sie leicht ausgestellt.,Die weißen Staubbeutel sind in der Korolle verborgen,dagegen ragt der weiße Stempel mit seiner weißen Narbe weit aus der Blüte heraus. Der Freundeskreis Leonberg hat diesen niedlichen,zarten Kind seinen Namen ausgesucht,der ihm gut stehe.
Geesche
Sehr gesunde und wuchsfreudige Fuchsie,reich- früh- und unaufhörlich blühend,kommt gut klar mit sonnigem Standort. Geeignet für Büsche und Hochstämme.
Geismaria
Geismaria ist der zuerst urkundlich erwähnte Name des Ortes Geismar. Dabei liegt die Betonung auf der Silbe ,mar’.Geismar ist ein Ortsteil der Universitätsstadt Göttingen (NS).Diese Fuchsie besticht durch ihre leuchtende Farbe. Sie verträgt Sonne und Regen und gedeiht an jedem Standort. Da sie zu langen Trieben neigt,ist im Frühjahr mehrmaliges Entspitzen zu empfehlen.Wie viele andere starkwachsene Sorten,ist ‘Geismaria’ für regelmäßiges Düngen dankbar und zeigt sich dadurch in einem reichen Blütenflor.
Genii
’Genii’ ist eine absolut winterharte Fuchsie,ich mag sie besonders wegen des schönen goldgelben Laubes mit der roten Aderung,aber auch die klaren Blütenfarben und die Blütenform sind nicht zu verachten. Die Sepalen sind leuchtend rot,die Korolle ist blauviolett gefärbt,an der Basis befinden sich kurze rote Streifen. Der Stempel ist sehr lang und rot. Die Staubfäden bleiben ziemlich kurz und die Pollen sind ebenfalls dunkelrot. Die Internodien leuchten rot durch das gelbgrüne Laub. Sie verzweigt sich sehr gut.’Genii’ gehört zu meinen besten und liebsten winterharten Fuchsien. Sie wird nicht überreich groß,bleibt ein schöner kleiner Busch und kommt jedes Jahr treu und brav wieder. Der Busch wird zwar breiter,kräftiger aber nicht unbedingt höher,etwa 80 cm bis 1 m. Ich kann jedem,der winterharte Fuchsien mal testen oder damit anfangen will,’Genii’ nur empfehlen.Sie ist übrigens die Fuchsie unseres Freundeskreises Saar-Pfalz.
Georg Gloßner
verzweigt sich gutPflege: verträgt Hitze gut im Halbschatten,empfindlich auf Staunässe
Gerda Manthey
Eine kleine Fuchsie mit einem großen Namen.Wer kennt Frau Gerda Manthey nicht aus der Literatur?!Diese Schönheit oder fast Besonderheit möchte ich sagen,habe ich mir in der Gärtnerei Breuckmann gekauft.Die kleinen Blüten ( Daumennagelgroß) sind sehr fest,fast wachsartig,Sie wächst aufrecht,ausladend und hat sehr kleine Blätter.Die Blüten sind sehr zahlreich aber dunkel.Es ist eine Pflanze für den "Nahbereich". Denn durch das dunkle Laub und die dunklen Blüten hat sie keine Fernwirkung.Eine Fuchsie,die sich gut von anderen Fuchsien unterscheidet.
Gerhard Mercator
alle Wetter,sonnenverträglich
Gerhard Wunderlich
Diese Fuchsie wurde 2017 in unseren Garten nach unserem Hausmusiker Gerhard Wunderlich, der immer bei unseren Garten Veranstaltungen mit der Zither spielt,benannt.Diese Sorte hat einen kräftigen Wuchs mit langen überhängenden Zweigen.Mehrmaliges entspitzen ist ratsam um einen kompakten Wuchs zu erzielen.Im Halbschatten leuchtet sie von weitem. Die Blüte erscheint im Herbst etwas dunkler,was zusätzlich seinen Reiz hat.
Gerhards Waldhof
Der Wuchs ist aufrecht bis halbhängend,mittelgroße Belaubung,liebt auf Grund ihrer Pastellfarbe ein bisschen Schatten. Die üppige Blüte ist eher spät.Verwendung: Ampeln,Baskets,Fensterkistchen.
Gerlinde
Diese sehr groß blühende,aufrecht wachsende Fuchsie,die in Österreich sehr verbreitet ist,haben Lisi und Hans Schnedl aus Graz,dem Lehrmädchen Gerlinde Wild gewidmet. Gerlinde hatte alle Prüfungen für ihren zukünftigen Beruf als Gärtnerin und Floristin mit Auszeichnung bestanden. Ihr Wunsch war eine Fuchsie mit ihrem Namen. Ihre Lehrmeisterin war die Meisterfloristin Birgit Fassel in Dörfl bei St. Ruprecht/Raab (Österreich).
Gerrit van Veen
Diese Fuchsie,mit ihren attraktiven Blüten,gilt als winterhart. Sie wächst,in einem gut durchlässigen Boden,mit langen Trieben und einem langen Wurzelwerk. Die Kultivierung ist im Topf sehr gut. Die Überwinterung in einer Grube zuverlässig.Vom Rückschnitt sind die Zweige/Blüten noch fast eine Woche in der Vase haltbar!