Georg Gloßner
verzweigt sich gutPflege: verträgt Hitze gut im Halbschatten,empfindlich auf Staunässe
Genii
’Genii’ ist eine absolut winterharte Fuchsie,ich mag sie besonders wegen des schönen goldgelben Laubes mit der roten Aderung,aber auch die klaren Blütenfarben und die Blütenform sind nicht zu verachten. Die Sepalen sind leuchtend rot,die Korolle ist blauviolett gefärbt,an der Basis befinden sich kurze rote Streifen. Der Stempel ist sehr lang und rot. Die Staubfäden bleiben ziemlich kurz und die Pollen sind ebenfalls dunkelrot. Die Internodien leuchten rot durch das gelbgrüne Laub. Sie verzweigt sich sehr gut.’Genii’ gehört zu meinen besten und liebsten winterharten Fuchsien. Sie wird nicht überreich groß,bleibt ein schöner kleiner Busch und kommt jedes Jahr treu und brav wieder. Der Busch wird zwar breiter,kräftiger aber nicht unbedingt höher,etwa 80 cm bis 1 m. Ich kann jedem,der winterharte Fuchsien mal testen oder damit anfangen will,’Genii’ nur empfehlen.Sie ist übrigens die Fuchsie unseres Freundeskreises Saar-Pfalz.
Geismaria
Geismaria ist der zuerst urkundlich erwähnte Name des Ortes Geismar. Dabei liegt die Betonung auf der Silbe ,mar’.Geismar ist ein Ortsteil der Universitätsstadt Göttingen (NS).Diese Fuchsie besticht durch ihre leuchtende Farbe. Sie verträgt Sonne und Regen und gedeiht an jedem Standort. Da sie zu langen Trieben neigt,ist im Frühjahr mehrmaliges Entspitzen zu empfehlen.Wie viele andere starkwachsene Sorten,ist ‘Geismaria’ für regelmäßiges Düngen dankbar und zeigt sich dadurch in einem reichen Blütenflor.
Geesche
Sehr gesunde und wuchsfreudige Fuchsie,reich- früh- und unaufhörlich blühend,kommt gut klar mit sonnigem Standort. Geeignet für Büsche und Hochstämme.
Gay Parasol
Eine sehr schöne Fuchsie ist 'Gay Parasol'. Ihr überhängender Wuchs ist ( jedenfalls bei mir ) nicht besonders stark. Sehr harmonisch sind die Farben der gefüllten Blüten,weiß-rosa die Kelchblätter,die weinroten Kronenblätter stehen weit heraus und wirken dadurch sehr groß. Gern hat sie ein geschütztes Plätzchen im Halbschatten und gewinnt immer wieder viel Aufmerksamkeit bei Fuchsienliebhaber.
Gärtnermeister Gloßner
Starkwachsend,robust und sonnenverträglich,winterhart!
Gartenmeister Bonstedt
‚Göttingen’,‚Gartenmeister Bonstedt’,‚Koralle’ Alle drei sind direkte Nachkommen von F. triphylla. Ende des 18. Jahrhunderts begann in Deutschland die Züchtungsarbeit mit F. triphylla.Von den genannten drei Sorten ist leider der Kreuzungspartner nicht bekannt.Alle drei wurden von Carl Bonstedt dem Leiter des Botanischen Gartens in Göttingen gezüchtet.‚Gartenmeister Bonstedt’ entstand 1905. Die Blüten sind orangerot und sehr reichlich. Das Laub ist an der Oberseite dunkel broncerot. An der Unterseite rötlich. Das Laub ist im Gegensatz zu ‚Göttingen’ dünner und etwas kleiner. Der Wuchs ist stark .Zum Verwechseln ähnlich ist ‚Thalia’,sie ist im Wuchs schwächer und nach unserer Erfahrung in der Kultur etwas langsamer.
Garden News
Diese Fuchsie hat für eine Freilandfuchsie relativ große Blüten,die den ganzen Sommer nachtreiben. Sie blüht reichlich mit schöngeformten Blüten. Sie wird zu einem stattlichen Busch und verzweigt sich willig. Sonne und Regen verträgt sie gut. Bei Wind kann es passieren,daß Zweige abbrechen,deshalb festbinden. Sie ist nicht anfällig für Rost und Blattläuse und läßt sich auch gut zu einem Stämmchen ziehen.
Grietje
Angaben entnommen aus "internationale Fuchsienaufstellung 2010" von Herrn Willi Grund
Gigis Montserrat
Diese rosablühende Sorte mit den großen,spektakulären,gleichmäßig gefüllten Barock Blüten und den schönen runden Blütenknospen sind von sehr guter Substanz und bleiben bei schattiger und nicht zu warmer Kultur für lange Zeit schön. Sie ist leicht zu vermehren und starkwüchsig. Ideal für Stämmchen oder Wandampel so dass man die Blüten von unten oder in Augenhöhe gut betrachten kann. Den Beinamen `Montserrat` hab ich als Opernfreund der außerordentlichen Stimme und Größe der Opernsängerin Montserrat Caballe` gewidmet.
Gigis Favorit
Die schön geformte,mittelgroße,einfache Blüte,mit leichter Glockenform und adriger Zeichnung,ist lange haltbar und bekommt beim Verblühen eine leicht aprikosenfarbige,positive Farbveränderung. Sie ist stehend,starkwachsend mit sehr guter selbständiger Verzweigung,problemlos zu kultivieren,vielseitig verwendbar,besonders als dichter Busch.
Greta
Greta' ist eine Triphylla-Hybride mit kleinen Blüten,die ihre Liebhaber hat. Eine schlechte Verzweigung mancher Triphylla-Hybriden hat 'Greta' nicht. An ihren halbhängenden Zweigen bilden sich kurze Blütentriebe mit für Triphyllen typischen Blütenbüscheln aus. Dennoch sollte die Pflanze bei der Anzucht öfter entspitzt werden,um ein umfangreiches Zweiggerüst aufzubauen. Das Foto zeigt 'Gret', im kalten sonnenarmen Sommer 2000 in Blüte. Sie bringt aber bei viel Sonne mehr. Als Triphylla-Hybride verlangt sie überhaupt viel Sonne und Wärme. Für den Winter sollte man sie nicht so stark zurückschneiden und an einem Standort von mindestens 12 °C halten. Wie manche Triphyllen treibt 'Greta' gern neue Triebe aus dem Wurzelballen. Mit dem Blühbeginn lässt sich 'Greta' etwas Zeit.
Gay fandango
Gay Fandango' verbindet - wie so viele ältere Fuchsiensorten - Robustheit,Starkwüchsigkeit und Reichblütigkeit mit dem Charme schön geformter,bezaubernd gefärbter,großer Blüten,die noch dazu von hervorragender Substanz sind,und darum lange haltbar. Der kräftige Wuchs und die zu dritt oder viert quirlig um die Äste stehenden Blätter sind eine sehr gute Voraussetzung für die schnelle,problemlose Anzucht größerer Pflanzen wie Hochstämme oder Pyramiden. Es macht schon einen großen Unterschied bei der Kronenformung,ob aus einer Blattachsel zwei,drei oder gar vier Triebe entstehen. Weil alte Pflanzen gut überwintern und früh im Frühjahr wieder zu treiben beginnen,kann man diese vielen Triebe auch mehrmals stutzen, das Ergebnis sind dichte,reichblühende Kronen. Selbst Rückschnitt in das ältere Holz wird gut vertragen. Wie auf dem Foto zu erkennen,ist diese Sorte durch den leicht überhängenden Wuchs auch gut als Ampelpflanze zu verwenden.
Galadriel
Mit 'Galadriel' hat Herman de Graaff uns eine außergewöhnlich zierliche,elfenzarte Fuchsie geschenkt. Mit feinem Sprachgefühl hat er sie treffend nach der Elfenkönigin aus Tolkins "Herr der Ringe" benannt. Die niedliche Blüte von wächserner Substanz und klarer Farbe ist ebenmäßig,vollkommen symmetrisch aufgebaut. Durch kurze,feste Blütenstiele wird jedes Blütchen gut sichtbar in einer seitwärts/aufwärts gerichteten Position getragen. Fuchsienkenner mit guter Beobachtungsgabe werden am kleinen,tiefgefurchten Laub,an der wirtelig angeordneten Blattstellung und am straff aufrechten Wuchs unschwer den Pollenelter 'Countess of Aberdeen' wiedererkennen. Die Pflanze ist gut zu formen,wenn man konsequent nach jedem zweiten Blattpaar entspitzt. Beglückend schön und harmonisch präsentiert sich 'Galadriel' als Minibäumchen mit einer maximalen Stammhöhe von 30 cm und rundgeformter Krone. Nur an einem hellen,warmen,also geschützten,Platz kommt die Pflanze zu einer reichen,wirklich befriedigenden Blüte. Die Schwesternsorte 'Tsjiep' aus der gleichen Kreuzung ist sehr ähnlich. In kühlen,nassen Sommern oder schattigen Gärten sollte man vielleicht auf diese,nicht ganz so anspruchsvolle,Sorte ausweichen.
Goli
Goli' ist eine rasch wachsende Fuchsie,die sich vor allem als Ampelpflanze eignet. Besonders hübsch sieht ein Trauerstämmchen aus. Aus jeder Blattachsel treiben zwei lange Blütenstiele mit sehr schlanken Knospen,aus denen sich die pinkfarbenen Blüten entfalten. Der untere Rand der Korollenblätter hat eine dunklere Farbe,besonders ausgeprägt im Herbst. Insgesamt wirkt die Pflanze sehr grazil. Sie ist pflegeleicht und will in gefiltertes Licht. Eltern (Mutter): 'Impudence',karminrot/weiß,flach einfach,stehend x 'Zellertal' weiß,zinnoberorange,einfach,hängend,'Zellertal' ist eine sehr attraktive Götz-Sorte.
Grasmere
Auf den ersten Blick,ohne Informationen über die Abstammung,könnte man 'Grasmere' für eine Triphylla-Hybride halten. Die Anordnung der Blüten in einer Traube am Ende der Triebe,mit der uni korallenroten,sehr leuchtenden Farbe,verstärken diesen Eindruck noch. Doch die großen,breiten,grünen Blätter ohne jede Spur von Rot oder Rotbraun sprechen eine eigene Sprache. Auf einen Elternteil,F. cordifolia,weisen ganz eindeutig die jungen Blättchen des neuen Austriebes hin. Sie sind von einem feinen rosa Flaum überzogen,den wir von F. cordifolia oder F. splendens kennen. Der stark hängende Wuchs dieses Cultivars kommt als Randbepflanzung in großen Containern oder in einer freihängenden Ampel gut zur Geltung. Als Hochstamm gezogen,bekommen wir schnell eine schöne Krone. Allerdings wollen Blatt- und Blütenmassen gut ernährt werden. Susan Travis,die Tochter des berühmten englischen Züchters,James Travis,hat ihre ungewöhnliche Kreuzung erst volle zehn Jahre in Preston,im Seen-Distrikt,geprüft,bevor sie sie 1973 registrieren ließ. Grasmere heißt ein kleiner See in Westmorland,in England.
Gruß aus dem Bodethal
Über einen Zeitraum von mehr als 115 Jahren hat diese in Quedlinburg,genauer: im Bodethal im Harz,von der um die Jahrhundertwende berühmten Gärtnerei Sattler und Bethge gezüchtete Fuchsie bewiesen,was an Qualität in ihr steckt. Sie verzaubert noch heute mit ihrem Charme,der in der klassischen Blütenform mit der seltenen Farbkombination liegt,die Fuchsienfreunde. Einer einige Male entspitzten Pflanze in Buschform oder einem gut und sorgfältig gezogenen Fußstämmchen kann so leicht keine der großblumigen modernen Fuchsien die Schau stehlen. Der lackrote Kelch mit den zierlich nach oben gerollten Sepalen im gleichen Farbton ist von guter,fester Substanz. Die im Aufblühen fast schwarze Korolle zeigt an der Basis einige rote Adern. Das dunkle,graugrüne Laub bildet einen ruhigen Hintergrund für die mittelgroßen gut sichtbar an den Zweigenden stehenden Blüten. Weil die Proportionen von Wuchs,Laub und Blüte stimmen,strahlt 'Gruß aus dem Bodethal' Harmonie aus. Wenn man bei soviel Schönheit noch die Robustheit der Pflanze in Betracht zieht,sie hat bei mir einige Jahre sogar die Winter im Freiland überlebt,allerdings an einem sehr geschützten Platz,was bleibt da noch zu wünschen übrig?