F. boliviana 'Alba'
Vorkommen: Vom Norden Argentiniens bis Süd-Peru findet man F. boliviana und ihre Formen im feuchten Dickicht des Regenwaldes in Höhe von 1000 bis 3000 m. Es sind aufrechte,buschige Sträucher oder kleine Bäume von 2 bis 6 m. Junge Zweige fein grauweiß behaart,2 bis 4 mm dick,ältere verholzt,mit gespaltener Rinde,gewöhnlich hohl,1 bis 6 cm dick. Blätter gegenständig,ternat bis alternat. 5 bis 23 cm lang,3 bis 15 cm breit,Blattstiele behaart. Blüten sehr zahlreich,in endständigen Trauben von 5 bis 30 cm Länge. Fruchtknoten zylindrisch,7 bis 11 mm lang,2 bis 3 mm dick. Beere: zylindrisch,10 bis 26 mm lang,8 bis 14 mm dick,dunkelpurpurn. Die vorstehend beschriebene Form von F. boliviana wurde 1849 von Harrington als F. corymbiflora alba beschrieben und war lange unter diesem Namen in Kultur. Zu Unrecht,wie Dr. Berry nachweist. Die Varietät 'Alba' ist wahrscheinlich durch Mutation,die einen Pigmentverlust im Tubus und Sepalen bewirkte,entstanden. Die echte F. corymbiflora war offenbar nie in Kultur. Sie unterscheidet sich von F. boliviana durch feinere Behaarung der gegenständigen Blätter,kürzere Blütenstände und nicht zurückgeschlagene Sepalen.
F. crassistipula
Das natürliche Verbreitungsgebiet von F. crassistipula liegt im «Nevadode Ruiz Massif» in Zentral-Kolumbien. Sie wurde dort von Paul Berry 1979gefunden und als eigenständige Spezies bestimmt. Sie wächst in den Nebelwäldernin Höhen zwischen 2600 und 3000 müM. Die Pflanze stützt sich imUnterholz ab und bildet Sträucher bis 3m hoch. Auch in Kultur kann sie kräftigwachsen und bis 2 m hoch werden.Die Blätter sind sehr fein behaart,mittel- bis dunkelgrün,auf der Unterseitemit einem dunkelroten Überzug. Die Blätter sind kranzweise (3-5) angeordnet.Der Name setzt sich zusammen aus crassi = dick und stipula = Nebenblätter.An der Basis der Blattstiele bilden sich auffällige Auswüchse,botanischals Nebenblätter bezeichnet.Die Blüten hängen in Trauben aus den Blattachseln. Tubus und Sepalensind dunkelrosarot und die Korolle ist dunkelrot.Die Pflanze verzweigt gut und wächst auch während der Blühzeit weiter,so dass sich Kaskaden von95Blütentrauben bilden können.Die Pflanze verträgt keine Fröste,weder im Frühling noch im Herbst. Siesollte nicht an der Sonne stehen und eine hohe Luftfeuchtigkeit schätzt siesehr,der Boden muss aber gut wasserdurchlässig sein. Der Wuchs muss imZaum gehalten werden,am besten nach der Blüte zurückschneiden. DieÜberwinterung sollte bei über 5° stattfinden.F. crassistipula habe ich letztes Jahr während der Eurofuchsia-Tagungvon Tiny van der Sande erhalten. Sie hat mir damit eine grosse Freude gemacht.Text und Foto: Hans EggenbergerQuelle: Botanische Fuchsia's von Mia Goedmann«The Species of Fuchsia: What's in a name» von Paul Berry
F. denticulata
Synonym: F. serratifolia (Ruiz & Pavon 1892): F. leptopoda,F. siphonata,F. tacsoniiflora (K. Krause 1905) F. denticulata,von den spanischen Botanikern Ruiz und J. A. Pavon in ihrer "Flora Peruviana et Chilensis..." 1802 erstmalig beschrieben,hat ihre Heimat in Peru und Bolivien. In Peru ist sie sowohl an den trockenen Hängen der Zentral-Kordilleren zum Pazifik wie auch an den Osthängen der Peruanischen Anden in Höhen von 2800 bis 3500 m zu finden,allerdings vorwiegend in feuchten Quellgebieten und Felsspalten und in den Strauchvegetationen des Regenwaldes. An den Nordosthängen der Bolivianischen Anden gibt es Populationen in 2200 bis 3100 m Höhe. Aufrechter Strauch mit flexiblen Zweigen,1,5 bis 4,0 m hoch,auch in Bäume kletternd bis zu einer Höhe von 10 m. Junge Zweige grün bis weinrot,ältere bis 20 mm dick sind bräunlich mit ablösender Rinde.Blätter: drei- bis vierzählig,manchmal gegenständig,oval lanzettlich,glänzend dunkelgrün,leicht gezähnt,die roten Blattnerven der Unterseite sind schwach behaart,4 - 17 cm lang,1,5 bis 6,5 cm breit.Blattstiele: rötlich,leicht behaart,8 bis 20 mm lang,mit festen dreieckigen Nebenblättchen an der Basis,die abfallen. Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln,im oberen Drittel der Zweige. Blütenstiel glatt,1 bis 1,5 mm dick,18 bis 45 mm lang. Fruchtknoten: grün,lang-oval,10 bis 13 mm lang,3 bis 4,5 mm dick. Fruchtbeere: oval,20 bis 26 mm lang,10 bis 12 mm dick,glänzend grün bis rotpurpur,hellbraune Samen.Chromosomenzahl n = 11 Beschreibung nach Dr. Paul Berry In der Kultur ist F. denticulata problemlos und stellt keine besonderen Ansprüche. Wegen ihrer Starkwüchsigkeit verwenden wir sie als Busch für den Hintergrund oder am Spalier. Hochstämme mit dem herrlichen Farbkontrast von Laub und Blüten wirken sehr auffällig. Wie bei vielen Spezies setzt die Hauptblüte erst im Spätsommer ein,doch dann wird bei Temperaturen von 12 bis 15 C durchgeblüht bis zum Frühjahr.
F. gehrigeri
Diese Species kommt in den Anden Venezuelas und an der Grenze zu Kolumbien vor. Bei uns blüht sie erst gegen Ende August. Sie liebt einen sonnigen Platz,überwintert wird sie bei 5-7°C,und sie braucht wöchentliche Düngung. Benannt wurde sie nach dem Botaniker Wilhelm Gehringer,der sie 1940 fand,beschrieben wurde sie 1943 von Philipp Munz. Es gibt auch eine Naturhybride f.gehrigeri x f.nigricans,die von Paul Berry beschrieben wurde und in den Höhen um 2350m vorkommt.
F. hartwegii
F.hartwegii kommt in den Zentralkordilleren (Kolumbien) in feuchten Wäldern in der Seehöhe von 2350-2750m vor. Sie braucht Halbschatten und keine Staunässe. Paul Berry fand auch eine rotblühende Art. Benannt wurde sie nach Karl Theodor Hartweg,der für die britische Gartenbaugesellschaft von 1830-1840 viele Pflanzen sammelte.
F. hatschbachii
F.hatschbachii stammt aus dem östlichen Brasilien,wächst in Wäldern von 900-1200m Seehöhe und kalkigem oder auch sandigem Boden. Diese Art wächst sehr hoch,wenn möglich sogar an Bäumen hochkletternd. Will man einen Busch,muß man oft pinzieren. Benannt wurde sie nach dem Direktor einens botanischen Gartens in Brasilien,Gert Hatschbach,der besonders die brasilianische Flora studierte und auch sammelte. Gefunden und beschrieben wurde sie 1985 von Paul Berry. Sie ist winterhart und sehr leicht mit - f.regia var.typica - zu verwechseln.
F. jimenezii
Fuchsia jimenezii ist etwas weniger bekannt. Es ist auch keine einfache Art.Oft verkümmert sie und die Wurzeln verschwinden (kein Dickmaulrüssler).Aber es ist ein sehr schöne Art. Die Blüten stehen zusammen in kleinen Rispen.Es ist die einzige Art in der Sektion Jimenezia. Sie kommt von Costa Rica und Panama und ist dort sehr selten. Dennis Breedlove,Paul Berry und Peter Raven haben diese Art 1982 beschrieben,und nannten diese Art nach Alfonso Jimenez-Munoz,ein Botaniker von Costa Rica,der als Erster erkannte das diese Art keine F.arborescens oder F.paniculata war. Sie war bekannt als mini-arborescens und hieß damals F.arborescens senzu.F.jimenezii wächst in den immergrünen Nebelwälder auf ein Höhe von 1.500-1.900m. Sie liebt also eine hohe Luftfeuchtigkeit. Aber keinen nassen Boden. Eher eine sehr luftige Erde mit viel Blatt und Moos. Ich habe unten im Topf grobe Baumrinde und darauf die Erde. Dann habe ich den Topf ein paar cm tief in einem kleinen Wasserlauf stehen.Damit ist die Umgebung feucht und das Wasser verdunstet durch die Baumrinde in die Erde. Das geht ausgezeichnet.Text: Henk Hoefakker, Beschreibung: Romann Kuszewski aus "Genus Fuchsia"
F. mag. var. gracilis
Diese wohl bekannteste Fuchsienart,Elternteil vieler unserer Fuchsiensorten,wurde im Anfang des 19. Jahrhunderts nach England eingeführt. Da sie sehr vital ist,verbreitete sich sehr schnell auch auf dem ganzen Kontinent. In diesen fast 200 Jahren entstanden durch Aussaat und Mutationen sehr viele unterschiedliche Formen und Farben. Zu ihrer Robustheit und der Reichblütigkeit kommt noch die gute Winterhärte. Das führte dazu,dass schon vor über hundert Jahren die Scharlachfuchsie in vielen,vorwiegend Villengärten,blühte.So war in der Zeitung „ Der praktische Ratgeber im Obst-und Gartenbau“ in der Nummer 53 vom Sonntag,31. Dezember 1893 unter der Überschrift: „Fuchsien,die im Winter nicht erfrieren“ zu lesen:Schon im Jahre 1868 hat der Ratgeber einen längeren Artikel über winterharte Fuchsien gebracht. Seit jener Zeit sind hübsch blühende Pflanzen immer mehr zur Ausschmückung von Blumenbeeten herangezogen. Auch Fuchsien haben häufiger Verwendung gefunden. Es muß darum Wunder nehmen,daß der Gartenfreund,der das Überwintern in Kellern und zimmern stets als eine unangenehme Zugabe betrachtet,sich der winterharten Fuchsien nicht mehr angenommen hat. Jedenfalls lohnt es sich noch einmal recht eindringlich auf die winterharten Fuchsien hinzuweisen und ihre Verwendung im Garten und Park angelegentlichst zu empfehlen. Aus dem Fuchsienkurier Nr. 2-1995Diese eindringliche Empfehlung kann ich nur an Sie liebe Fuchsienfreunde weitergeben,denn noch von einer anderen Eigenschaft wurde bisher wenig berichtet. Das ist die Fülle von Nektar in den Blüten. Besonders jetzt in den Herbstmonaten,wenn sie besonders reich blüht,unsere anderen Stauden aber immer weniger blühen,wird die Scharlachfuchsie von Bienen und auch anderen Insekten besucht und damit ihre Ernährung gesichert.Mehr Informationen über Fuchsia magellanica finden Sie im Fuchsienkurier Nr. 4-2012 unter dem Titel „Botanische Fuchsien“von Henk Hoefakker
F. microphylla ssp.hemsleyana
Der Name -microphylla- gibt schon an,dass diese Art kleine Blätter hat. F.microphylla ssp.hemsleyana ist eine von sechs Unterarten der F.microphylla. Das Bild w.o. ist von Pflanzen aus Samen den die „Botanische Gruppe“ unseres Fuchsienvereins von Paul Berry bekommen hat. Vorher (und noch) hatten wir Pflanzen mit kleineren Blättern,die Blüten waren schmäler und mehr Rosa. Wahrscheinlich wuchsen sie in einer anderen Umgebung.Auch diese zweigeschlechtlichen Blüten sind nicht groß,bis 1,2 cm breit. Die Rosafarbene Variante hat kleinere Blüten.Die weibliche Pflanzen haben Blüten die 3 oder 4 mm breit sind.Diese Art ist nicht schwierig zu halten und blüht sehr reich. Text: Henk Hoefakker, Beschreibung: Romann Kuszewski aus "Genus Fuchsia"
F. paniculata `Las Margaritas´
Diese Art wurde durch einen Fuchsienvergleich in den Jahren 1997/98,den unser Mitglied Werner Garbe,unterstützt von Professor Dr. Zimmer,dem damaligen Leiter des Instituts für Ziepflanzenbau an der Uni. Hannover,ausführte,einem größeren Kreis von Fuchsienfreunden bekannt. Seit 1997 kultiviere ich Fuchsia pan. in meinem Betrieb.Schaupflanzen wurden auf der Buga Magdeburg 1999 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Die Art ist leicht zu kultivieren.Im Beet ausgepflanzt oder als Kübelpflanze wird sie in einer Saison 60 bis 70cm hoch und breit. Mehrjährige Pflanzen erreichen eine Höhe über 200cm. Aufgrund ihrer großen Blattmasse hat sie einen großen Wasser- und Düngebedarf. Sie verträgt volle Sonne. Die zahlreichen kleinen Blüten stehen aufrecht in Büscheln. Sie sind eine hervorragende Bienen- und Insektenweide.Die blauen,grau bereiften Beeren sind essbar. Zur Überwinterung müssen die Pflanzen stark zurückgeschnitten werden.Sonst sind sie wie andere Fuchsien zu behandeln.
F. splendens
Fuchsia splendens ist genau was der Name sagt: prächtig,glänzend. Diese Art kommt aus Mittelamerika. Blühbeginn ist meistens bereits im Januar,und zwar bevor die Blätter erscheinen. Wenn im Mai die Pflanze ins Freie kann, ist die Blüte fast vorbei. Nach die Blüte zurückschneiden,und mit ein bisschen Glück erscheinen wieder Blüten im August/September.Die zusammengekneifte Röhre ist ein Kennzeichen von dieser Art. Eigentlich sollte sie Fuchsia splendens ssp.splendens heissen.Aus der Nähe betrachtet sind sind die Blüten wunderbar schön. Text: Henk Hoefakker, Beschreibung: Romann Kuszewski aus "Genus Fuchsia" <a href='http://www.deutsche-fuchsien-ges.de/splendens.php' target='_blank' onfocus='blur()'>weitere Info´s</a>
F. thymifolia ssp.minimiflora
Der Name ‘thymifolia’ bedeutet,das es ein Fuchsie mit Blätter wie Thymian ist. Es gibt zwei Unterarten. F.thymifolia ssp.thymifolia und F.thymifolia ssp.minimiflora. F.thymifolia ssp.minimiflora trägt etwas größere Blätter als die f.thymifolia ssp thymifolia. Diese Art hat,wie viele Arten in der Sektion Encliandra,Pflanzen mit zweigeschlechtlichen Blüten und Pflanzen mit weibliche Blüten. Auf dem Bild ist ein zweigeschlechtliche Blüte. Die Blüte ist etwa 1cm breit. Es gibt nicht so viele Blüten und da sie ziemlich große Blätter trägt sind Sie auch nicht so auffällig. Die Blüte an sich ist schön,aber die ganze Pflanze ist unauffällig grün.Die weibliche Blüten sind nur halb so groß dafür aber viel zahlreicher. Nach dem Blühen erscheinen schwarze Beeren.Diese Art kommt aus Mexico.Übrigens fängt F.thymifolia ssp.minimiflora weiß zu blühen an und ändert sich in Rot nach die Befruchtung.F.thymifolia ist die Winterharteste von der Sektion Encliandra.Text: Henk Hoefakker, Beschreibung: "Genus Fuchsia" Romann Kuszewski
F. triphylla
Der Pater und Botaniker Charles Plumier entdeckte 1696 In Haiti,Dominikanische Republik einen kleinen Blütenstrauch. Die neugefundene Pflanze wurde 1703 beschrieben und nach dem Arzt und Botaniker Leonhard Fuchs „Fuchsie triphylla flore coccinea benannt..F. triphylla war sehr schwierig,so dass es viele Jahre dauerte,bis sie in England erstmals kultiviert werden konnte. Auch heute gibt es nicht viele Fuchsiengärtner die diese Art anbieten. F. triphylla gehört zur Sektion Fuchsia mit 65 Species.Der Wuchs ist klein und zierlich. Das Laub ist klein und schmal und glänzend dunkelgrünDie Blüten sind ca. 30 mm lang leuchtend dunkel orangerot, wachsen in endständigen Trauben. F. triphylla verholzt schon als kleine Pflanze relativ schnell..Die Kultur ist nicht leicht. Da alle Triebspitzen Blüten bilden,sind nur junge Seitentriebe zur Vermehrung geeignet. Sie werden in sehr kleine Töpfe gesteckt, dabei ist ein Wurzelhormon hilfreich. Erst nach sehr guter Durchwurzelung wird in einen nur wenig größeren Topf umgepflanzt. Weiteres Umtopfen nur wenn nötig. Im Gesamten braucht sie immer einen eher kleinen Topf. Beim Gießen ist viel Sorgfalt angebracht. Staunässe verträgt sie nicht. Bei guter Kultur ist sie aber eine ganz besonders schöne Fuchsie,die dann viel Freude macht.
F.mag. var. 'Arauco'
Dieser neu aus GB eingeführte Magellanica-Typ ist völlig winterhart. Wie sich herausgestellt hat,übersteht die Pflanze auch strenge Fröste ohne Winterschutz. Die oberirdisch abgefrorenen Triebe können kurz über dem Boden abgeschnitten werden,sie schlagen dann erneut aus. Empfehlenswert ist die Pflanzung im Staudenbeet. Die Fuchsie wird etwa 60-80 cm hoch und wächst aufrecht. Der reichte Blütenflor wirkt sehr reizvoll. In der Hallenschau auf der BUGA Schwerin fand diese Pflanze regen Zuspruch und große Beachtung. Da die Fuchsie relativ neu in Deutschland eingeführt ist,bestanden hinsichtlich des Namens zunächst einige Verwirrungen wegen der Schreibweise,die jetzt ausgeräumt sind. (s.oben). Eine Bereicherung des winterharten Fuchsiensortiments.
FSV Zwönitz 1914
Diese Fuchsie wurde am 24.Mai 2014 im Beisein und zu Ehren des FSV Zwönitz 1914 getauft.
Fakir
Diese in dunklen Rottönen blühende Fuchsie mit dunkelgrünem Laub,wächst nicht sehr üppig aber straff aufrecht. Sie wird auch nach mehrmaligem Stutzen nicht buschig. Gerade das Richtige für Fuchsienliebhaber,die nur wenig Platz haben,die die dunklen Rot Töne lieben,denn 'Fakir' hat eine ansprechende Farbe und ist unempfindlich in der Kultur.
Falling Star
Die Blütenfarbe dieses Fuchsien - Cultivars ist sehr apart. Fast möchte ich sie als kastanienrot bezeichnen. Jedenfalls fällt sie aus dem Rahmen der bei Fuchsien bekannten Farbschattierungen. Besonders schön ist die Ausfärbung an einemsonnigen Standort. Auf dem schönen Foto von Herrn Weihrauch können wir gut erkennen,dass er seine Aufnahme im Treibhaus gemacht haben muss. Der Tubus ist hell,allenfalls lachsrosa und stimmt absolut nicht mit meiner obigen Beschreibung überein. Wir können diese Erscheinung immer wieder beobachten. Fuchsienblüten unter Glas und dieselben im Freien sind oft völlig verschieden voneinander,das erschwert die Identifizierung beträchtlich. Vom Wuchs her kommt diese schöne robuste Pflanze in Balkonkästen oder größeren Ampeln zur schönsten Wirkung. Hochstämme formen eine dichte Krone,wenn man in den Monaten der Anzucht fleißig entspitzt. Lässt man die Pflanze natürlich wachsen,ohne durch diesen regulierenden Eingriff den Wuchs zu steuern,blüht sie erst relativ spät am Ende langer Triebe. Der Züchter Victor Reiter senior,Amerikaner deutscher Abstammung,hat zusammen mit seinem Sohn seit 1939 sage und schreibe 90 neue Fuchsien herausgebracht,darunter so populäre Sorten wie 'Flying Cloud','Mantilla' und 'Fanfare'.
Felizitas
'Felizitas‘ wächst als Halbhänger und‚ blüht gefüllt in Medium Größe. ’Felizitas‘ ist in der Kultur problemlos,nur allzu große Hitze macht ihr zu schaffen. Gute Blumenschmuckpflanze für Kistchen und andere Behälter.
Fenna
Angaben entnommen aus "internationale Fuchsienaufstellung 2010" von Herrn Willi Grund