Flash
Wuchs stark aufrecht,Blüte rot/rot,kleinblumig.Sie sollte nach dem Austrieb pinziert werden,um einen verzweigteren Wuchs zu erreichen. Höhe 70cm. Sehr reichblühend. Entnommen aus: "Winterharte Gartenfuchsien" der DFG.
Flamme von Gera
Sehr schöne Farbkombination,blüht früh und reichlich,robuste Pflanze.Die Überwinterung der Pflanze ist leider schwierig. Falls möglich,am bestenwarm und hell, sehr vorsicht beim Giessen. Ich mache im Frühjahr neue Ableger und schmeisse die alte Pflanze weg. Erstaunlich ist,wie starkwüchsig die neuen Pflanzen dann sind.
Flamme von Anor
sonnenverträglich,kräftige Farbe
First Success
Diese Fuchsie gehört zu den eher winterblühenden Sorten und beginnt schon recht früh im Jahr ihren Besitzer mit Blüten zu erfreuen. Dies allerdings nur bei einer hellen Überwinterung im Wintergarten oder Gewächshaus. Für den,der sie dunkel überwintert,ist sie eher uninteressant. Sind die Tage länger bildet sie lieber Triebe und Laub und wächst zu einem sehr stattlichen Exemplar heran. Hin und wieder kann man ihr noch eine Blüte entlocken,aber so blühfreudig wie im Frühjahr ist sie über Sommer nicht wirklich. Wer die Möglichkeit hat,diese Sorte früh blühen zu lassen,wird von der Blütenfülle überwältigt sein. 'First Succsess' bildet unzählige filigrane rosafarbene Blüten. Die Verwandschaft zu F. paniculata lässt sich nicht leugnen.
Fiery Spider
Die "Feurige Spinne" macht ihrem Namen alle Ehre. Große und leuchtende Blüten,kräftiger Wuchs und dennoch irgendwie filigran. Eine Ampel dieser Sorte ist immer ein Hingucker.
Fichtelberg
Fichtelberg' wurde am 16.5.2009 von Sylke Otto getauft. 'Fichtelberg' ist stark wachend,gut als Hochstamm geeignet.
Fey
Eine wundervolle Blüte von zarter Farbe,die gut haltbar ist. Als ich letztes Jahr eine kleine Pflanze bekam,wußte ich noch nicht,was in ihr steckt. Sie hat sich als exzellente Ampelpflanze entpuppt,die großen Blütenreichtum und kräftigen Wuchs vereinigt. Alle Pflanzen standen bei mir im Halbschatten. Die Überwinterung macht auch keine Schwierigkeiten.
Festa de Flores
Kleine Blüten mit rosa Sepalen,helllila Korolle und extrem langen Staubfäden zieren diese früh blühende Fuchsie. Die Knospen sind leicht seitlich gestellt und besonders gut sichtbar,sehr reich blühend,mehr Blüten haben auf einer Pflanze nicht Platz. Gute Verzweigung,darum besondere Eignung als Busch,Kübel und Hochstamm,kaum zutun erforderlich. Sie hat sich bisher an allen Plätzen gut bewährt.Zur Namensgebung: 'Festa de Flores'Jedes Jahr findet im April in Madeiras Inselhauptstadt Funchal ein Blumenfestival statt. Die ganze Stadt,die Läden und Geschäfte sind geschmückt,auf den Straßen werden Teppiche aus Blüten arrangiert und ein großer Blumenkorso erfreut die zahlreichen Besucher. Da diese Züchtung nicht mit Blüten geizt,mehr Blüten finden auf einer Pflanze fast nicht Platz,soll sie an diese Blüten- und Blumenspektakel erinnern. Diese Sorte ist nicht nur im Sortiment einiger Deutschen Fuchsiengärtnereinen zu finden,sondern hat auch einen Platz im einmalig gelegenen Botanischen Garten von Funchal gefunden.
Fiona
Die 'Fiona' hat große,einfache Blüten. Das Besondere an ihr ist eigentlich die sich öffnende Blüte. Sie öffnet sich langsam und die Spitzen bleiben eine zeitlang aneinander haften. So erinnern sie an einen Lampion,wobei das Blau der Korollen einen schönen Kontrast zu den Sepalen bildet. Leider verändert sich das Blau der Korolle je älter die Blüte wird in ein rötliches Purpur. Sie steht bei mir im Halbschatten. Ich habe die 'Fiona' nun im zweiten Jahr. Zu Anfang war der Wuchs etwas verhalten. Aber in der nachfolgenden Saison hat sie sich zu einem schönen Hänger entwickelt.
Fakir
Diese in dunklen Rottönen blühende Fuchsie mit dunkelgrünem Laub,wächst nicht sehr üppig aber straff aufrecht. Sie wird auch nach mehrmaligem Stutzen nicht buschig. Gerade das Richtige für Fuchsienliebhaber,die nur wenig Platz haben,die die dunklen Rot Töne lieben,denn 'Fakir' hat eine ansprechende Farbe und ist unempfindlich in der Kultur.
Fuchsia paniculata `Las Margaritas´
Diese Art wurde durch einen Fuchsienvergleich in den Jahren 1997/98,den unser Mitglied Werner Garbe,unterstützt von Professor Dr. Zimmer,dem damaligen Leiter des Instituts für Ziepflanzenbau an der Uni. Hannover,ausführte,einem größeren Kreis von Fuchsienfreunden bekannt. Seit 1997 kultiviere ich Fuchsia pan. in meinem Betrieb.Schaupflanzen wurden auf der Buga Magdeburg 1999 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Die Art ist leicht zu kultivieren.Im Beet ausgepflanzt oder als Kübelpflanze wird sie in einer Saison 60 bis 70cm hoch und breit. Mehrjährige Pflanzen erreichen eine Höhe über 200cm. Aufgrund ihrer großen Blattmasse hat sie einen großen Wasser- und Düngebedarf. Sie verträgt volle Sonne. Die zahlreichen kleinen Blüten stehen aufrecht in Büscheln. Sie sind eine hervorragende Bienen- und Insektenweide.Die blauen,grau bereiften Beeren sind essbar. Zur Überwinterung müssen die Pflanzen stark zurückgeschnitten werden.Sonst sind sie wie andere Fuchsien zu behandeln.
Fuchsia fulgens var. rubra grandiflora
Diese Varietät der Art F. fulgens ist eine Pflanze für Kenner und Liebhaber. Entweder man mag sie,dann ist man begeistert von der Schönheit der eleganten Blüten,die zu den längsten im ganzen Genus gehören,oder man findet die großen,etwas groben Blätter und den asymmetrischen Wuchs störend. Die trompetenförmigen Blüten erscheinen in dichten Trauben am Ende der Triebe wie bei den Triphylla Hybriden. Mit diesen hat die Pflanze auch die gute Sonnenverträglichkeit und den größeren Wärmebedarf bei der Überwinterung gemeinsam (10 - 12 C). Typisch für F. fulgens und ihre Varietäten ist der knollig verdickte Wurzelstock und der oft sehr späte Austrieb nach der Winterruhe. Treibt sie aber endlich doch wieder aus,ist das junge,bernsteinüberhauchte Laub eine weitere Zierde. Die Pflanze in eine ansprechende Form zu bringen,ist nicht einfach. Selten treiben nach dem entspitzen zwei einander gegenüberliegende Augen gleichzeitig aus. Entspitzen müssen wir aber dennoch,um möglichst viele Blüten zu bekommen. Die grünen Spitzen an den Sepalen vieler Fuchsiencultivare werden übrigens auf das Erbgut der F. fulgens zurückgeführt. Diese 1828 von de Condolle nach Europa eingeführte Species aus Mexiko wurde damals als "Aristokrat unter den Fuchsien" beschrieben und viel zur Züchtung neuer Sorten verwendet.
Frauke
In heißen Sommern zeigt sich immer wieder,dass 'Frauke' gut hitzebeständig ist. Pausenlos trägt sie die zierlich eleganten Blüten gut sichtbar und sehr dekorativ an den Triebspitzen. Selbst die Rote Spinne,die bei 30 C im Schatten leicht zur Plage werden kann,hat 'Frauke' verschont.
Falling Star
Die Blütenfarbe dieses Fuchsien - Kultivars ist sehr apart. Fast möchte ich sie als kastanienrot bezeichnen. Jedenfalls fällt sie aus dem Rahmen der bei Fuchsien bekannten Farbschattierungen. Besonders schön ist die Ausfärbung an einemsonnigen Standort. Auf dem schönen Foto von Herrn Weihrauch können wir gut erkennen, dass er seine Aufnahme im Treibhaus gemacht haben muss. Der Tubus ist hell, allenfalls lachsrosa und stimmt absolut nicht mit meiner obigen Beschreibung überein. Wir können diese Erscheinung immer wieder beobachten. Fuchsienblüten unter Glas und dieselben im Freien sind oft völlig verschieden voneinander, das erschwert die Identifizierung beträchtlich. Vom Wuchs her kommt diese schöne robuste Pflanze in Balkonkästen oder größeren Ampeln zur schönsten Wirkung. Hochstämme formen eine dichte Krone, wenn man in den Monaten der Anzucht fleißig entspitzt. Lässt man die Pflanze natürlich wachsen, ohne durch diesen regulierenden Eingriff den Wuchs zu steuern, blüht sie erst relativ spät am Ende langer Triebe. Der Züchter Victor Reiter senior, Amerikaner deutscher Abstammung, hat zusammen mit seinem Sohn seit 1939 sage und schreibe 90 neue Fuchsien herausgebracht, darunter so populäre Sorten wie 'Flying Cloud',' Mantilla' und 'Fanfare'.
First Lady
Fuchsiencultivare mit Blüten von so klarem reinen Rosa wie 'First Lady' sie vorweisen kann,sind mir nur wenige bekannt. Darum ist es auch ein angestrebtes Zuchtziel vieler Züchter,die Farbpalette der Fuchsien um neue Sorten mit guten Wuchs- und Blüheigenschaften in diesem effektvollen Farbton zu bereichern. Annabelle Stubbs aus Oceanside in Kalifornien ist 1973,ziemlich zu Beginn ihrer Züchtungsversuche,der große Wurf gelungen. Mitte der 80er Jahre zog Frau Stubbs in den Norden von Kalifornien,nach Eureka nahe der Grenze zu Oregon. Hier,immer fast immerwährenden Nebel schuf sie weitere,sehr schöne Sorten. Wegen eines Leiden Ihres Mannes mussten sie aber Mitte der 90er Jahre wieder nach Oceanside zurück. Er hatte,im Gegensatz zu den Fuchsien,das Klima auf Dauer nicht ertragen. 'First Lady' war ein Erfolg,der sie ermutigt hat,auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu arbeiten. Die Blüten sind groß,stark gefüllt,und von ungewöhnlich fester Substanz,darum - im Schatten - gut hitzebeständig. Besonders hübsch die "Mausezähnchen" an den äußeren Petalen. Gemessen an der Mutter 'Pink Galore',die wir doch alle seit ihrer Einführung 1958 für das Nonplusultra in dieser Farbe gehalten haben,ist 'First Lady' direkt robust. Der Wuchs ist stärker und die Pflanze durchaus imstande,die schweren Blüten an den überhängenden Zweigen mit kraftvoller Eleganz zu tragen. Wir haben es hier also mit einer idealen Ampelpflanze zu tun. Mit ihrem üppigen Wuchs und der reichen Belaubung füllen drei Pflanzen eine 40-cm-Ampel gut aus. Benannt wurde 'First Lady' nach der Gattin von Richard Nixon zur Zeit seiner Präsidentschaft in den USA.