Fridolin Höfler
Die Sorte lässt sich gut in Trögen,Ampeln oder Blumenkistchen verwenden. Mehrjährige Pflanzen sind am besten als großer Busch zu kultivieren.Sie fühlt sich im Halbschatten wohl,hält aber auch etwas Sonne gut aus.
Frau Traude Beren
blühfreudig und gut remontierend,für Tröge und als größere Topfpflanze gut geeignet.
F. splendens
Fuchsia splendens ist genau was der Name sagt: prächtig,glänzend. Diese Art kommt aus Mittelamerika. Blühbeginn ist meistens bereits im Januar,und zwar bevor die Blätter erscheinen. Wenn im Mai die Pflanze ins Freie kann, ist die Blüte fast vorbei. Nach die Blüte zurückschneiden,und mit ein bisschen Glück erscheinen wieder Blüten im August/September.Die zusammengekneifte Röhre ist ein Kennzeichen von dieser Art. Eigentlich sollte sie Fuchsia splendens ssp.splendens heissen.Aus der Nähe betrachtet sind sind die Blüten wunderbar schön. Text: Henk Hoefakker, Beschreibung: Romann Kuszewski aus "Genus Fuchsia" <a href='http://www.deutsche-fuchsien-ges.de/splendens.php' target='_blank' onfocus='blur()'>weitere Info´s</a>
F. microphylla ssp.hemsleyana
Der Name -microphylla- gibt schon an,dass diese Art kleine Blätter hat. F.microphylla ssp.hemsleyana ist eine von sechs Unterarten der F.microphylla. Das Bild w.o. ist von Pflanzen aus Samen den die „Botanische Gruppe“ unseres Fuchsienvereins von Paul Berry bekommen hat. Vorher (und noch) hatten wir Pflanzen mit kleineren Blättern,die Blüten waren schmäler und mehr Rosa. Wahrscheinlich wuchsen sie in einer anderen Umgebung.Auch diese zweigeschlechtlichen Blüten sind nicht groß,bis 1,2 cm breit. Die Rosafarbene Variante hat kleinere Blüten.Die weibliche Pflanzen haben Blüten die 3 oder 4 mm breit sind.Diese Art ist nicht schwierig zu halten und blüht sehr reich. Text: Henk Hoefakker, Beschreibung: Romann Kuszewski aus "Genus Fuchsia"
F. jimenezii
Fuchsia jimenezii ist etwas weniger bekannt. Es ist auch keine einfache Art.Oft verkümmert sie und die Wurzeln verschwinden (kein Dickmaulrüssler).Aber es ist ein sehr schöne Art. Die Blüten stehen zusammen in kleinen Rispen.Es ist die einzige Art in der Sektion Jimenezia. Sie kommt von Costa Rica und Panama und ist dort sehr selten. Dennis Breedlove,Paul Berry und Peter Raven haben diese Art 1982 beschrieben,und nannten diese Art nach Alfonso Jimenez-Munoz,ein Botaniker von Costa Rica,der als Erster erkannte das diese Art keine F.arborescens oder F.paniculata war. Sie war bekannt als mini-arborescens und hieß damals F.arborescens senzu.F.jimenezii wächst in den immergrünen Nebelwälder auf ein Höhe von 1.500-1.900m. Sie liebt also eine hohe Luftfeuchtigkeit. Aber keinen nassen Boden. Eher eine sehr luftige Erde mit viel Blatt und Moos. Ich habe unten im Topf grobe Baumrinde und darauf die Erde. Dann habe ich den Topf ein paar cm tief in einem kleinen Wasserlauf stehen.Damit ist die Umgebung feucht und das Wasser verdunstet durch die Baumrinde in die Erde. Das geht ausgezeichnet.Text: Henk Hoefakker, Beschreibung: Romann Kuszewski aus "Genus Fuchsia"
F. thymifolia ssp.minimiflora
Der Name ‘thymifolia’ bedeutet,das es ein Fuchsie mit Blätter wie Thymian ist. Es gibt zwei Unterarten. F.thymifolia ssp.thymifolia und F.thymifolia ssp.minimiflora. F.thymifolia ssp.minimiflora trägt etwas größere Blätter als die f.thymifolia ssp thymifolia. Diese Art hat,wie viele Arten in der Sektion Encliandra,Pflanzen mit zweigeschlechtlichen Blüten und Pflanzen mit weibliche Blüten. Auf dem Bild ist ein zweigeschlechtliche Blüte. Die Blüte ist etwa 1cm breit. Es gibt nicht so viele Blüten und da sie ziemlich große Blätter trägt sind Sie auch nicht so auffällig. Die Blüte an sich ist schön,aber die ganze Pflanze ist unauffällig grün.Die weibliche Blüten sind nur halb so groß dafür aber viel zahlreicher. Nach dem Blühen erscheinen schwarze Beeren.Diese Art kommt aus Mexico.Übrigens fängt F.thymifolia ssp.minimiflora weiß zu blühen an und ändert sich in Rot nach die Befruchtung.F.thymifolia ist die Winterharteste von der Sektion Encliandra.Text: Henk Hoefakker, Beschreibung: "Genus Fuchsia" Romann Kuszewski
Firecraker
Die Pflanze wird ihrem Namen gerecht (Feuerwerk,Knallfrösche) und hat bei ihrem Erscheinen für viel Aufsehen gesorgt. Die Pflanze ist geeignet für volle Sonne und sie braucht gute Bedingungen mit viel Wärme und Licht,da sie wegen dem reduzierten Blattgrün eigentlich von Haus aus "krank" ist. Sie neigt auch gerne zum zurück mutieren und es treten dann wieder vollgrüne Zweige auf. Diese wachsen dann stärker und nehmen überhand,sofern man sie stehen lässt. Der Züchter ließ die 'Firecraker' unter Lizenzschutz stellen,wobei ich nicht weiß,ob dieser noch wirksam ist. Aber dies soll uns nicht davon abhalten,diese spezielle Liebhaberpflanze mit Stecklingen zu verbreiten.
Freundeskreis Hamburg
Die Namensgebung dieser Fuchsie erfolgte am 8. August 2010 anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Freundeskreises Hamburg.Sie entwickelt ihre volle Schönheit an einem warmen aber nicht vollsonnigen Standort. Das feine Wurzelwerk ist empfindlich gegen Staunässe,darum ein luftiges durchlässiges Substrat verwenden. Bei ausreichender Düngung entwickeln sich Büsche von 50cm Höhe und Breite.
Fuchsia magellanica var. riccartonii
Diese Species ist eigentlich eine Sorte,weil sie aus dem Samen von F.globosa etwa um 1830 von dem damals sehr bekannten Pflanzenfreund und Gärtner James Young gezüchtet wurde. Er lebte und arbeitete in Riccarton nahe Edingurgh,wo ein wohlhabender Adeliger einen großen und sehr schönen Garten besaß. Daher kommt auch der Name für diese Fuchsie.F.mag.var. Riccartonii ist wohl eine der bekanntesten Fuchsien,sie bildet Hecken,die bis zu 3m hoch werden können. Dazu braucht sie aber das passende Klima: Feuchtigkeit,Regen und ziemlich gleich bleibende Temperaturen wie im südlichsten Teil von Südamerika,ihrer eigentlichen Heimat. Das alles findet sie in Irland. Dort gedeiht sie prächtig und ist ein Anziehungspunkt für viele Blumenfreunde. Auch wir Fuchsienfreunde waren schon dort und waren von den riesigen Hecken begeistert. Bei uns ist sie als ganz besonders winterhart bekannt und beliebt. Leider bekommt man nur selten die richtige Sorte,weil sie leicht mit der f.mag.var.gracilis zu verwechseln ist.
Fuchsia apetala
F.apetala gibt es kaum zu kaufen,nur einige ganz besondere Kenner der Wildarten besitzen sie,so wie alle Arten der Sektion Hemsleyella hat auch f.apetala keine Korolle,das Wort apetala heißt auch "ohne Petalen". Mein Wissen über diese Art stammt aus Büchern,gesehen habe ich nur einmal eine kleine Pflanze und die hat nicht geblüht. F.apetala stellt auch Ansprüche,die nicht leicht zu erfüllen sind. Sie wächst in ihrer Heimat kriechend oder auch epiphytisch auf feuchten Baumstämmen. Sie kann Wurzeln haben,aber auch Knollen oder verdickte Stämme. Es gibt zwei Arten,die sich durch die Länge der Röhren unterscheiden.
F. hatschbachii
F.hatschbachii stammt aus dem östlichen Brasilien,wächst in Wäldern von 900-1200m Seehöhe und kalkigem oder auch sandigem Boden. Diese Art wächst sehr hoch,wenn möglich sogar an Bäumen hochkletternd. Will man einen Busch,muß man oft pinzieren. Benannt wurde sie nach dem Direktor einens botanischen Gartens in Brasilien,Gert Hatschbach,der besonders die brasilianische Flora studierte und auch sammelte. Gefunden und beschrieben wurde sie 1985 von Paul Berry. Sie ist winterhart und sehr leicht mit - f.regia var.typica - zu verwechseln.
Fuchsia andrei
Von F.andrei weiß man noch nicht viel, weil es verschiedene Pflanzen aus verschiedenen Gegenden gibt, die auch verschiedene Merkmale haben. Sie kommt aus Süd-Ecuador und Nord-Peru und wurde in 1800 - 3000m Seehöhe gefunden. In feuchten Wäldern und Gebüschen gedeiht sie am besten.
F. gehrigeri
Diese Species kommt in den Anden Venezuelas und an der Grenze zu Kolumbien vor. Bei uns blüht sie erst gegen Ende August. Sie liebt einen sonnigen Platz,überwintert wird sie bei 5-7°C,und sie braucht wöchentliche Düngung. Benannt wurde sie nach dem Botaniker Wilhelm Gehringer,der sie 1940 fand,beschrieben wurde sie 1943 von Philipp Munz. Es gibt auch eine Naturhybride f.gehrigeri x f.nigricans,die von Paul Berry beschrieben wurde und in den Höhen um 2350m vorkommt.
F. hartwegii
F.hartwegii kommt in den Zentralkordilleren (Kolumbien) in feuchten Wäldern in der Seehöhe von 2350-2750m vor. Sie braucht Halbschatten und keine Staunässe. Paul Berry fand auch eine rotblühende Art. Benannt wurde sie nach Karl Theodor Hartweg,der für die britische Gartenbaugesellschaft von 1830-1840 viele Pflanzen sammelte.
Fuchsia brevilobis
F.brevilobis kommt aus Brasilien,besonders aus dem Umland von Sao Paulo und wächst ab 900m Seehöhe. Die Äste können 6-8m lang werden,wenn sie Bäume als Stütze finden,wachsen sie wie Lianen aufrecht. Die Blätter kommen aus den oberen Blattachseln an 2-3cm langen Stielen. Die Blüte beginnt etwas später,hält aber sehr lange. Ich pinziere meine Pflanze,weil ich ihr zu wenig Platz bieten kann. Sie verträgt es sehr gut und wird ein üppiger Strauch
Franz Noszian
Die locker gefüllten Blüten erscheinen sehr reich über dem mittelgrünen Laub. 'Franz Noszian' ist eine aufrecht wachsende und kompakt wirkende Fuchsie,die gerne in der Sonne steht. Bei guter Ernährung und Pflege ist sie eine dankbare Fuchsie mit der man nicht allzuviel Arbeit hat.
F. crassistipula
Das natürliche Verbreitungsgebiet von F. crassistipula liegt im «Nevadode Ruiz Massif» in Zentral-Kolumbien. Sie wurde dort von Paul Berry 1979gefunden und als eigenständige Spezies bestimmt. Sie wächst in den Nebelwäldernin Höhen zwischen 2600 und 3000 müM. Die Pflanze stützt sich imUnterholz ab und bildet Sträucher bis 3m hoch. Auch in Kultur kann sie kräftigwachsen und bis 2 m hoch werden.Die Blätter sind sehr fein behaart,mittel- bis dunkelgrün,auf der Unterseitemit einem dunkelroten Überzug. Die Blätter sind kranzweise (3-5) angeordnet.Der Name setzt sich zusammen aus crassi = dick und stipula = Nebenblätter.An der Basis der Blattstiele bilden sich auffällige Auswüchse,botanischals Nebenblätter bezeichnet.Die Blüten hängen in Trauben aus den Blattachseln. Tubus und Sepalensind dunkelrosarot und die Korolle ist dunkelrot.Die Pflanze verzweigt gut und wächst auch während der Blühzeit weiter,so dass sich Kaskaden von95Blütentrauben bilden können.Die Pflanze verträgt keine Fröste,weder im Frühling noch im Herbst. Siesollte nicht an der Sonne stehen und eine hohe Luftfeuchtigkeit schätzt siesehr,der Boden muss aber gut wasserdurchlässig sein. Der Wuchs muss imZaum gehalten werden,am besten nach der Blüte zurückschneiden. DieÜberwinterung sollte bei über 5° stattfinden.F. crassistipula habe ich letztes Jahr während der Eurofuchsia-Tagungvon Tiny van der Sande erhalten. Sie hat mir damit eine grosse Freude gemacht.Text und Foto: Hans EggenbergerQuelle: Botanische Fuchsia's von Mia Goedmann«The Species of Fuchsia: What's in a name» von Paul Berry
Freundeskreis Dortmund
Eine ansprechende Fuchsie in Form und Farbe mit reichem Blütenflor. Sie wurde anlässlich des 25-jährigen Bestehens des FK Dortmund getauft,nachdem sie in der Gärtnerei Breuckmann einige Zeit auf ihre Eigenschaften verlässlich getestet wurde.Zwei gute Eigenschaften hat die Fuchsie von ihren Eltern vererbt bekommen: Die dunkle Farbe ihrer Mutter und die Frosthärte ihres Vaters (Wildform der Sektion Quelusia).Die Pflanze lässt viele Verwendungsmöglichkeiten zu,ohne jemals an Blühfreudigkeit zu erschöpfen. Wetterturbulente Jahre übersteht sie mit ihrem geschlossenen und kurzinternodischen Wuchs mit Leichtigkeit.Im Hinblick auf ihre Winterhärte sollte die Fuchsie etwas tiefer gepflanzt werden. Die sonst bei dunkelroten Fuchsien erscheinenden Pigmentflecken auf den Blättern sind nicht vorhanden.
F. triphylla
Der Pater und Botaniker Charles Plumier entdeckte 1696 In Haiti,Dominikanische Republik einen kleinen Blütenstrauch. Die neugefundene Pflanze wurde 1703 beschrieben und nach dem Arzt und Botaniker Leonhard Fuchs „Fuchsie triphylla flore coccinea benannt..F. triphylla war sehr schwierig,so dass es viele Jahre dauerte,bis sie in England erstmals kultiviert werden konnte. Auch heute gibt es nicht viele Fuchsiengärtner die diese Art anbieten. F. triphylla gehört zur Sektion Fuchsia mit 65 Species.Der Wuchs ist klein und zierlich. Das Laub ist klein und schmal und glänzend dunkelgrünDie Blüten sind ca. 30 mm lang leuchtend dunkel orangerot, wachsen in endständigen Trauben. F. triphylla verholzt schon als kleine Pflanze relativ schnell..Die Kultur ist nicht leicht. Da alle Triebspitzen Blüten bilden,sind nur junge Seitentriebe zur Vermehrung geeignet. Sie werden in sehr kleine Töpfe gesteckt, dabei ist ein Wurzelhormon hilfreich. Erst nach sehr guter Durchwurzelung wird in einen nur wenig größeren Topf umgepflanzt. Weiteres Umtopfen nur wenn nötig. Im Gesamten braucht sie immer einen eher kleinen Topf. Beim Gießen ist viel Sorgfalt angebracht. Staunässe verträgt sie nicht. Bei guter Kultur ist sie aber eine ganz besonders schöne Fuchsie,die dann viel Freude macht.
Fuji-san
Starkwüchsig,aufrecht,sparrig,darum oft entspitzen,vorzugsweise mehrere Stecklinge zusammen pflanzen,um einen verzweigten Busch zu erzielen. Verträgt volle Sonne und ist unempfindlich gegen Krankheiten und Schädlinge. Von Liebhabern besonders geschätzt wegen Form und Farbe der Blüte.