Fischers Anuschka
Diese Fuchsie entstand aus einer Zufallskreuzung aus dem Jahr 2017 und überstand somit den heißen Sommer 2018 und zeigte erste Blüten. Diese gefielen mir von der Form und Blüte her und kamen in die engere Auswahl für das Fuchsien-Geburtagsgeschenk für unsere Anja. Also begann ich im zeitigen Frühjahr mit der Stecklingsanzucht für eine Ampel. Die Bewurzelung der Stecklinge erfolgt problemlos,ich verwendete 5 Stück für eine Ampel.Der Wuchs ist nicht übermäßig groß,ideal für die Bepflanzung von einem Blumenkasten oder einer Ampel. Die Pflanze wächst etwas überhängend,sollte mehrmals entspitzt werden.Im zeitigen Frühjahr sind die Farben heller,Tubus und Korolle zeigen sich mehr in weiß-rosa. Zum Herbst hin werden die Farben kräftiger,Tubus und Korolle werden rosa und dunkelviolett. Von der Basis des Blüttenblattes verändert sich die Farbe von einem margenta zu einem dunkelviolett ,was den Anschein erzeugt,dass die Korolle regelrecht leuchtet . Die Blüten werden reichlich gebildet mit einer kleinen Blühpause im Hochsommer. Zum Herbst setzt sie nochmal reichlich Blüten an,sollte auch dementsprechend gut gedüngt werden. Die Überwinterung klappte ohne Probleme,sie stand allerdings bei mir im ungeheizten Zimmer am Fenster. Da die Verholzung gut ist,denke ich,dass auch die Überwinterung bei anderen Methoden gut funktioniert.
Frankfurt 2006
Von dieser Sorte habe ich einen großen Hochstamm. Es war einer der wenigen,die keinerlei Anzeichen von Hitzestress zeigten. Sie bildet recht lange Triebe mit langen Internodien und man kann recht fix ein stattliches Stämmchen ziehen. Sie blüht ohne Pause bis zum Rückschnitt,der Wuchs ist überhängend bis hängend. (entnommen aus Fuchsienkurier 3-2019)
Fuchsia cestroides
Diese Art von der Hemsleyella-Sektion ist noch nicht so lange in Europa. Aus den Knollen kommen viele Triebe,die sich schlecht verzweigen. Am Ende dieser Triebe enstehen schon in Januar kleine Trauben kleiner Knospen. Bis zur Blüte dauert es aber noch bis April/Mai. Sie sind nicht groß,ungefähr 2,5 cm,und haben eine schöne Pastellfarbe,wahrscheinlich weil sie im Gewächshaus nicht so viel Licht haben wie draußen. Über Sommer hat man leider nur Laub,denn alle Knollenfuchsienblühen nur am Ende des Winters im Gewächshaus.
Finja
'Finja' ist nach der Großnichte von Frau Lehmeier benannt. 'Finja' blüht früh und sehr reichlich und ist eine robuste Pflanze
Frans Boers
'Frans Boers' (De Cooker,2015) stammt aus der Kreuzung zwischen {‘Winter Charm’x (Playboy x ?)} x {(Checkerboard x Machu Picchu) x(Checkerboard x Machu Picchu)}. Sie hat große Blütenmit einer dunkelrosa roten Korolle und ein grünes Bandauf dem Tubus.'Frans Boers' ist ein kräftiger Wachser und sollte vorsichtig entspitzt werden um eine gute Form zu erhalten. Am besten als halbhängender Busch oder Säule gezogen.Sie toleriertSonne. Die Fuchsie 'Frans Boers' ist nach dem Präsidenten Fuchsia Society ‘LimburgsBelleke’ benannt. Frans ist ein begeisterter Fuchsienliebhaber undehemaliger Whippet-Hundezüchter. Übersetzung ( leicht geändert) C.Denter
Fuzzi
’Fuzzi’ ist eine eigentlich aufrecht wachsende Sorte. Durch ihren Blütenreichtum und ihre großen Blüten geht sie aber schnell in einen hängenden Wuchs über. Diese Sorte gehört nicht unbedingt zu den leicht zu handhabenden Sorten,aber hat man erstmal einen halbschattigen und wind-geschützten Platz gefunden,hat man sehr viel Freude an ihr.
Fokko's Katrientje
‘Fokko’s Katrientje’ findet man auch unter dem Handelsnamen ‘Shrimp Cocktail‘. Fokko Martena entdeckte an einem Zweig der ‘Beacon Rosa’ diese herrlichen Blüten,die sich auch an von diesem Zweig geschnittenen Stecklingen hielten. ‘Fokkos Katrientje’ ist somit keine Züchtung,sondern ein Sport der ‘Beacon Rosa’ und bringt auch all ihre guten Eigenschaften mit. Bei ‘Beacon Rosa’,welche ja auch ein Sport von ‘Beacon’ ist,hat man öfter den Fall,dass sie in die ursprüngliche Farbe zurückfällt. Dies kann ich bei ‘Fokko’s Katrientje’ nicht bestätigen. Sie scheint da sehr stabil zu sein. Der Wuchs ist sehr kräftig und man kann sie sehr rasch zu stattlichen Büschen oder Bäumchen ziehen. Sie blüht ohne Pause den ganzen Sommer und auch sehr reich,braucht dazu aber auch passende Düngergaben. Sie verträgt volle Sonne und sollte nicht zu schattig stehen. Damit sie nicht zu stramm nach oben wächst,sollte sie im Frühjahr öfter einmal entspitzt werden. Stecklinge bewurzeln ohne Probleme und auch die Überwinterung ist problemlos. Sie soll sogar,wie ihre ‘Beacon’-Verwandten,winterhart sein und einen schönen Busch im Beet mit ca. 60 cm Höhe ergeben. Absolut empfehlenswert und auch für Einsteiger geeignet! ( entnommen aus Fuchsienkurier 4-2017 )
fuchsia regia ssp. reitzii
Die F. regia ssp. reitzii gehört zu den winterharten Fuchsien. Sie ist allerdings nichts für kleine Gärten,denn sie kann sehr lange Triebe bekommen und wird teils auch recht ausufernd. In milden Gegenden friert sie nicht einmal zurück und treibt munter aus dem alten Holz wieder aus. So kann sie auch eine Höhe von fast 4 Metern erreichen und auch fast 3m breit werden. Solch große Exemplare findet man allerdings eher in milderen Lagen in Irland oder Südfrankreich und sind bei einem durchschnittlichen mitteleuropäischen Winter bei uns nicht zu erwarten. Bei Temperaturen unter -10 Grad friert sie komplett zurück und treibt im Frühjahr aus den Wurzeln wieder aus,erreicht so aber auch eine Höhe von ca. 1,50 m. Testpflanzungen haben ergeben,dass sie Temperaturen bis -20 Grad locker übersteht. Nicht selten kommt es vor,dass man bei einem milden Herbst bis nach Weihnachten noch Blüten findet,was sie sehr wertvoll für Bienen- und Hummeln als Nahrungslieferant macht. Auch leichte Nachtfröste scheinen ihr wenig auszumachen,wenn alle anderen ausgepflanzten Fuchsien schon braun sind,strahlt sie noch mit ihren leuchtenden Blüten im Beet. ( entnommen aus Fuchsienkurier 3-2017 )
Freundeskreis Hannover
Kompakter Wuchs und die Reichblütigkeit steigern sich,umso heller der Standort,auch relativ hitzeverträglich. Überwintert normal wie gängige Sorten.
Friedrich Anton
Selbstverzweigend Verwendung: für Tröge,ausgepflanzt oder für große Strauchformen.Diese Namensorte wurde einem Fuchsienfreund für die allzeit tatkräftige Mitarbeit gewidmet.
Frieda
Die Sorte erreicht eine Höhe von 60 – 90 cmDiese Sorte wurde einer Kärntner Fuchsienfreundin als Dankeschön für ihre rege Mitarbeitgewidmet und eignet sich für Ampel,Basket und Blumentröge.
Fini von Podlei
Fini von Podlei‘ sollte NUR in Ampeln und Baskets verwendet werden. Die Sorte wurde einer Kärntner Mitarbeiterin mit besonderen Verdiensten gewidmet.
Ferdninand Raimund
Diese neue Fuchsie kann für Ampeln und Baskets,für Tröge und Fensterkistchen im geschützten Bereich sehr gut verwendet werden. Die Blüten sind sehr schwer,also soll man die Pflanze etwas bodenfern präsentieren. Anlässlich der Fuchsien-ausstellung in Gutenstein / NÖ bekam diese neue Fuchsie im festlichen Rahmen heuer ihren Namen.
Felizitas
'Felizitas‘ wächst als Halbhänger und‚ blüht gefüllt in Medium Größe. ’Felizitas‘ ist in der Kultur problemlos,nur allzu große Hitze macht ihr zu schaffen. Gute Blumenschmuckpflanze für Kistchen und andere Behälter.
Fuchsia mag. var. gracilis
Diese wohl bekannteste Fuchsienart,Elternteil vieler unserer Fuchsiensorten,wurde im Anfang des 19. Jahrhunderts nach England eingeführt. Da sie sehr vital ist,verbreitete sich sehr schnell auch auf dem ganzen Kontinent. In diesen fast 200 Jahren entstanden durch Aussaat und Mutationen sehr viele unterschiedliche Formen und Farben. Zu ihrer Robustheit und der Reichblütigkeit kommt noch die gute Winterhärte. Das führte dazu,dass schon vor über hundert Jahren die Scharlachfuchsie in vielen,vorwiegend Villengärten,blühte.So war in der Zeitung „ Der praktische Ratgeber im Obst-und Gartenbau“ in der Nummer 53 vom Sonntag,31. Dezember 1893 unter der Überschrift: „Fuchsien,die im Winter nicht erfrieren“ zu lesen:Schon im Jahre 1868 hat der Ratgeber einen längeren Artikel über winterharte Fuchsien gebracht. Seit jener Zeit sind hübsch blühende Pflanzen immer mehr zur Ausschmückung von Blumenbeeten herangezogen. Auch Fuchsien haben häufiger Verwendung gefunden. Es muß darum Wunder nehmen,daß der Gartenfreund,der das Überwintern in Kellern und zimmern stets als eine unangenehme Zugabe betrachtet,sich der winterharten Fuchsien nicht mehr angenommen hat. Jedenfalls lohnt es sich noch einmal recht eindringlich auf die winterharten Fuchsien hinzuweisen und ihre Verwendung im Garten und Park angelegentlichst zu empfehlen. Aus dem Fuchsienkurier Nr. 2-1995Diese eindringliche Empfehlung kann ich nur an Sie liebe Fuchsienfreunde weitergeben,denn noch von einer anderen Eigenschaft wurde bisher wenig berichtet. Das ist die Fülle von Nektar in den Blüten. Besonders jetzt in den Herbstmonaten,wenn sie besonders reich blüht,unsere anderen Stauden aber immer weniger blühen,wird die Scharlachfuchsie von Bienen und auch anderen Insekten besucht und damit ihre Ernährung gesichert.Mehr Informationen über Fuchsia magellanica finden Sie im Fuchsienkurier Nr. 4-2012 unter dem Titel „Botanische Fuchsien“von Henk Hoefakker
Freundeskreis Sachsen
Diese schöne halbhängende Sorte hat eine wunderschöne Lavendel/rosa geflammte Korolle,was leider auf dem Kalenderfoto nicht ganz hervorgeht und berechtigte Zweifel an er Richtigkeit auslöste. Sie ist schon eine Augenweide und recht einfach in der Pflege. Sie blüht reich,legt aber kurze Blühpausen ein. Auch bei der Überwinterung hatte ich mit dieser Sorte bisher keine Probleme. Fuchsie wurde am 25.Mai 2013 getauft. Taufpaten waren: Hilde und Helmut Bittner aus Zwönitz
FSV Zwönitz 1914
Diese Fuchsie wurde am 24.Mai 2014 im Beisein und zu Ehren des FSV Zwönitz 1914 getauft.
Freundeskreis Nürnberg
Diese Fuchsie sah ich zum ersten Mal in den Gewächshäusern von Herrn Saak.Auf den ersten Blick erinnerte mich das Laub und die Gesamterscheinung an Alpenveilchen/Cyclamen. Ein wunderbares Laub,grau-grün,fast etwas irisierend. Bei näherer Betrachtung erkennt man sehr schöne Blattzeichnungen.Der Aufbau ist kompakt,die Blüten von dunkler Farbe. Ähnlich der schönen ‚Barbara Meier’ (Pollenspender).Laut Züchter ist es eine sehr sonnenverträgliche Pflanze und völlig problemlos.Blüten- und Wuchsbeschreibung entnommen von der Homepage W.Burkhart.Anmerkung: auf dem Kalenderblatt April/2012 der DFG ist sie abgebildet.
Fuchsia mag. var. 'Arauco'
Dieser neu aus GB eingeführte Magellanica-Typ ist völlig winterhart. Wie sich herausgestellt hat,übersteht die Pflanze auch strenge Fröste ohne Winterschutz. Die oberirdisch abgefrorenen Triebe können kurz über dem Boden abgeschnitten werden,sie schlagen dann erneut aus. Empfehlenswert ist die Pflanzung im Staudenbeet. Die Fuchsie wird etwa 60-80 cm hoch und wächst aufrecht. Der reichte Blütenflor wirkt sehr reizvoll. In der Hallenschau auf der BUGA Schwerin fand diese Pflanze regen Zuspruch und große Beachtung. Da die Fuchsie relativ neu in Deutschland eingeführt ist,bestanden hinsichtlich des Namens zunächst einige Verwirrungen wegen der Schreibweise,die jetzt ausgeräumt sind. (s.oben). Eine Bereicherung des winterharten Fuchsiensortiments.