Fuchsien-Galerie

Venus Victrix
Gulliver, John; GB; 1840
 
 
Eltern:
Tubus: sehr klein, dünn, weiß
Sepalen: klein, schmal, weiß mit gelbgrünen Spitzen
Korolle/Petalen: hellviolettblau mit weißer Basis
Staubgefäße:
Stempel:
Knospe/Blüte: Einfachblühend, sehr kleinblütig
Laub:
Wuchs: feinverzweigter, niedriger buschiger Wuchs
 
Venus Victrix
Foto: Karl Heinz Saak
 
’Venus Victrix’ (Venus die Siegreiche, römische Göttin der Liebe ) Wahrscheinlich als Zufallssämling einer Fuchsia magellanica 1840 bei John Gulliver in England entstanden. Als erste Fuchsie mit weißem Tubus war sie eine Sensation, die seit 1842 gehandelt wurde. Venus Victrix wurde in den nächsten 150 Jahren häufig zur Züchtung neuer Sorten, verwendet und gilt als Mutter vieler weiß – blauer und weißer Fuchsien. Die bei uns reinweiße Sorte ’Hawkshead’ ist ein Beispiel dafür. In vielen Veröffentlichungen wird die Schwierigkeit ihrer Vermehrung und Weiterkultur erwähnt. So soll ’Venus Victrix’ neben Fuchsia triphylla die “Schwierigsten“ in der Fuchsienkultur sein. Dem kann ich nicht zustimmen. Wer sich an einige Regeln hält, wird viel Freude, vielleicht auch Stolz an dieser Fuchsie finden. 1. Die Vermehrung ist wie üblich, man sollte aber nur sehr kleine Gefäße verwenden, denn die Sorte ist nun einmal sehr schwachwüchsig. 2. Zur Weiterkultur kleine sterile Tontöpfe verwenden. 3. Halbschattiger Standort im Sommer und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind wichtig, da sie sonst schnell von der Roten Spinne befallen wird. In alten Beschreibungen (Fuchsienkurier Nr.1-2010) sollte sie nach einem Blattfall sofort umgetopft werden. Das halte ich für falsch solange die Wurzeln gesund sind. Meine ’Venus Victrix’ steht seit vier Jahren im selben Tongefäß. (Blütenbeschreibung entnommen aus Intern.Fuchsienaufstellung von W.Grund)