ph-Wert

Eine kleine Einführung in den ph - Wert im Boden

 

Nährstoffverfügbarkeit in Abhängigkeit vom ph-Wert. Der optimale ph-Wert des Bodens wird beeinflusst durch den Gehalt organischer Substanzen und dem Tongehalt. Der neutrale Wert beträgt 7.0 ph. Oftmals sind alle Nährstoffe im Boden enthalten, können aber von den Pflanzenwurzeln nicht aufgenommen werden. Hier spielt der ph-Wert, der den Säuregehalt des Bodens angibt, eine große Rolle. Ist der ph-Wert sehr niedrig (z.B. ph 4) können wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Kalium und Bor nur noch schwer aufgenommen werden. Andererseits bewirkt ein zu hoher ph-Wert (um ph 8 - alkalischer Boden) eine Unterversorgung mit Eisen und Magnesium.

 

Hier einige Beispiele von idealen ph-Werten zur Düngung:

  • Stickstoff (N) ph-Wert 6,5 -8
  • Phosphor (P) ph-Wert 6,5 - 7
  • Kalium (K) ph-Wert 6,0 -7,0
  • Calcium (Ca) ph-Wert 6,0 -8
  • Magnesium (Mg) ph-Wert 6,0 -8,0

 

Den ph-Wert kann man leicht selbst messen mit Teststäbchen (Lackmuspapier) - bekommen Sie im Zoofachhandel (Aquarien).

Noch einiges zum Regenwasser sammeln.

„Der zweite Guss ist der Beste". In Ballungsgebieten kann die Wasserqualität durch Schwefeldioxid, Ruß, Kupferablagerungen, Straßenstaub und Sonstiges verunreinigt sein.

Man sollte dieses Wasser immer auf den ph-Wert kontrollieren. Meistens hat es einen ph-Wert von 6 -6,5, was für die Pflanzen auf Dauer nicht verträglich ist. Die einfachste Lösung den ph-Wert zu erhöhen: man nimmt einen Perlonstrumpf, füllt ihn mit Jurakalk (gebrochene Stein) oder „Kohlensauren Kalk" (Gartenkalk) und hängt ihn in das Wasser. Der Kalk wird von dem saueren Wasser gelöst und der ph-Wert steigt. Bei ph 7 nimmt man die Steine aus dem Wasser. Den Kalk kann man verwenden bis er sich völlig aufgelöst hat.

Trotz der erwähnten Nachteile ist Regenwasser immer noch ein gutes Gießwasser. Es ist meist weich, temperiert, sauerstoffreich und mit Spuren von Stickstoff angereichert.

Rolf Haag

F.K.L. Südbaden