Fuchsien-Galerie

F. venusta
Wildform
 
 
Eltern: Sektion: Fuchsia
Tubus: Entdecker: Humboldt, Bonpland und Kunth, 1823
Sepalen:
Staubgefäße:
Stempel:
Knospe/Blüte:
Laub:
Wuchs:
 
F. venusta
Foto: Henk Hoefakker
 
Fuchsia venusta ist in Kolumbien und Venezuela beheimatet. Dort wächst sie im Regenwald der Kordilleren vorwiegend an den Waldrändern, vereinzelt auch im Dickicht oder an Flussufern in einer Höhe von 1800 bis 2700 m.
Aufrechter Strauch mit flexiblen Zweigen, 1 bis 3 m hoch oder als Liane kletternd bis 10 m Höhe. Junge Zweige 2 bis 6 mm dick, weinrot, feinbehaart.
Blätter gegenständig oder dreizählig, an der Oberseite glänzend dunkelgrün, an der Unterseite heller, Nerven schwach behaart, ganzrandig, elliptisch bis abgerundet an der Basis, oben sehr zugespitzt, 5 bis 11 cm lang, 1,5 bis 4,5 cm breit.
Blattstiele 4 bis 10 mm lang, weinrot.
Die Blüten stehen einzeln in den oberen Blattachseln und als mehrblütige Traube am Ende der Triebe. Fruchtknoten oval bis elliptisch, 4 bis 8 mm lang, 2 bis 3 mm dick.
Tubus trichterförmig, 35 bis 60 mm lang, unten 2,5 bis 3 mm breit, leuchtend orangerot, grün in der Knospe, der untere Teil innen filzig behaart, waagerecht ausgestellt, 14 bis 30 mm lang, 4 bis 7 mm breit.
Petalen orange bis orangerot, leicht gewellt, sehr spitz, 15 bis 22 mm lang, 3 bis 6 mm breit.
Staubfäden hellrot, 10 bis 15 mm und 8 bis 11 mm lang.
Fruchtbeere länglich-halbrund, 8 bis 20 mm lang, 6 bis 10 mm dick, grün bis purpur, Chromosomenzahl n = 11.
F. venusta gehört zweifellos zu den schönsten Wildfuchsien. Sie wird von mehreren Gärtnereien angeboten.